07.07.2016 - 02:00 Uhr
Oberpfalz

P-Seminar Inklusion mal ganz spielerisch

Das P-Seminar "Inklusion im Sport" unter Leitung von Oberstudienrätin Susanne Druckseis-Luschner und Studienrätin Nina Kohl veranstaltete einen integrativen Sporttag. Ziel war es, die Inklusion unter Kindern zu fördern und ein barrierefreies Miteinander im Zuge eines Spielfests zu schaffen.

Viel Spaß hatten die Schüler beim P-Seminar "Inklusion im Sport" an gemeinsamen Spielen. Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

Beteiligt waren Schüler der Rupert-Egenberger-Schule und die 5a des Max-Reger-Gymnasiums, die in den Turnhallen des MRG aufeinander trafen, heißt es in einer Mitteilung an die Presse.

Um einen möglichst gelungenen Tag zu gestalten, startete das P-Seminar bereits zu Beginn des Schuljahres mit der Organisation, betont die Schule. Rund um den Tag im Rahmen dieser Vorbereitungen besuchten die P-Seminar-Teilnehmer unter anderem die Rupert-Egenberger-Schule in Amberg und das Wichernhaus in Altdorf. Beide Schulen bieten körper- und geistig behinderten Kindern Orte des Lernens und Zusammenlebens.

Das Spielfest, das unter dem Motto "Zirkus Maxl" stand, begann mit einer kurzen Begrüßung und Aufwärmspielen. Nachdem jeder Teilnehmer ein von der Firma Voit Beton gesponsertes T-Shirt erhalten hatte, konnten sich die Kinder auf beide Turnhallen aufteilen. Dabei bestand in der einen Halle die Möglichkeit, sich an verschiedenen Stationen auszutoben, während in der anderen Gemeinschaftsspiele angeboten wurden. In einer gemeinsamen Pause gab es für die Teilnehmer selbst gebackene Kuchen, Brezeln und Getränke zum Stärken. Nach einem abschließenden Spiel mit einem Fallschirm bekam jedes Kind eine Urkunde und eine von Special Olympics gesponserte Medaille durch Bürgermeister Martin Preuß und Wolfgang Wolters verliehen. Zusammenfassend war der Tag vor allem von Freude und Ausgelassenheit geprägt und löste eventuell bestehende Berührungsängste zwischen den Kindern, die mit ihrem unkomplizierten Verhalten bewiesen, wie leicht eigentlich Inklusion in der Schule und im Sport gelingen kann, betonen die Verantwortlichen.

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