24.04.2018 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Projekt in entscheidender Phase Für ein gesünderes Amberg

Seit Oktober ist Amberg eine der 39 Gesundheitsregionen plus, die durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert werden. Jetzt geht es in die entscheidende Phase.

Mehr als 40 Vertreter von Einrichtungen und Organisationen aus den Bereichen Gesundheitsversorgung sowie Gesundheitsförderung und Prävention kamen zur ersten Sitzung des Gesundheitsforums zusammen. Bild: nad
von Redaktion OnetzProfil

Amberg. (nad) Ziel dieses Förderprogramms ist es, die Gesundheitsvorsorge und -versorgung auf regionaler Ebene zu stärken. Dadurch soll der Gesundheitszustand der gesamten Bevölkerung, mit Rücksicht auf die Chancengleichheit, verbessert werden. Aus Sicht der Stadt ist eine medizinische Infrastruktur elementar für die Entwicklung der Region. Als Koordinations- und Anlaufstelle für die Gesundheitsregion plus Amberg dient eine Geschäftsstelle mit Sitz im Klinikum St. Marien Amberg. Geleitet wird diese von Christine Hecht und ihrer Assistentin Lisa Greß.

Erste Sitzung

In der Vorwoche fand die erste Sitzung des Gesundheitsforums unter der Leitung von Oberbürgermeister Michael Cerny im Großen Rathaussaal statt. Zur Steuerungsgruppe gehören neben der Leiterin Christine Hecht und dem Oberbürgermeister auch der Vorstand des Klinikums St. Marien, Manfred Wendl, sowie der Vorstand des Gesundheitsamtes Amberg-Sulzbach, Roland Brey.

Teilnehmer der Konferenz waren außerdem Funktionäre der Kommunalpolitik, der Gesundheitsbehörden und der Sozialversicherungen sowie Repräsentanten der ambulanten und stationären Versorgung. Auch Vertreter weiterer Amberger Einrichtungen wie den Kindergärten, Schulen, Betrieben und Selbsthilfegruppen nahmen an der Sitzung teil. "Ich freue mich, dass seitens der Institutionen und Einrichtungen in Amberg ein solch großes Interesse und die Motivation zur Mitarbeit in der Gesundheitsregion plus bestehen", lobte Oberbürgermeister Michael Cerny.

Persönliche Prioritäten

Nach dem Beschluss der Geschäftsordnung wurden die zentralen Themen Gesundheitsförderung und Prävention sowie Gesundheitsversorgung mit ihren jeweiligen Unterpunkten vorgestellt. Jeder Teilnehmer konnte mittels drei farbigen Aufklebern seine persönlichen Prioritäten markieren. Im Anschluss daran teilten sich die Vertreter selbstständig in die dazugehörigen Arbeitsgruppen ein. Der Amberger Oberbürgermeister betonte dabei nochmals den Nutzen der Gesundheitsregion plus Amberg und rief zum Mitwirken auf: "Das Förderprogramm des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege ist ein offenes und äußerst wichtiges Netzwerk, in dem wir Ihre Unterstützung benötigen. Jeder, der etwas verändern möchte, ist willkommen."

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