Richard Gabler in der Paulanerkirche
Erzählung der Weihnachtslegende zugunsten der Noma-Hilfe

Die Blechernen Sait'n bereicherten die Erzählung der Weihnachtslegende zugunsten der Noma-Hilfe in der Paulanerkirche mit stimmungsvollen, bodenständigen Instrumentalstücken.

Richard Gabler gastierte mit der Weihnachtslegende von Ludwig Thoma erstmals in der Paulanergemeinde. Für Musik sorgten die Blechernen Sait'n aus Schnaittenbach. Der Erlös der Benefizveranstaltung geht an die Noma-Hilfe.

Amberg. (ads) Hausherr Pfarrer Joachim von Kölichen stellte fest, dass regionale Klänge eher selten in der Paulanerkirche erklingen. Sie seien ein ausgezeichnetes Pendant zur Erzählung der Weihnachtslegende, verfasst von Ludwig Thoma, vorgetragen von Richard Gabler in Mundart.

Von Kölichen ließ wissen, dass Romy und Rainer Sandner den Kontakt zu den Künstlern des Abends hergestellt hatten. Dank ging auch an Richard Gabler und die Musiker der Blechernen Sait'n (Ingrid und Franz Gericke sowie Josef Donhauser), die ohne Honorar zugunsten der Noma-Hilfe auftraten. Beim Einsatz für die von der Krankheit Noma betroffenen und gezeichneten Menschen gewinne die Weihnachtslegende an Aktualität. Der Pfarrer: "Die Weihnachtsgeschichte ist nicht nur eine phantastische Erzählung davon, wie Gott Mensch wird, sondern immer auch Auftrag an uns Menschen." Bei seiner Erzählung bevorzugt Gabler die bayerische Mundart. Er zog in der Paulanerkirche seine Zuhörer nicht nur mit seiner warmen und sonoren Bassstimme in den Bann, sondern auch mit seiner lebendigen Gestik und Mimik. Damit gelang es ihm blendend, Josef und Maria quasi zum Leben zu erwecken und deren Situation auf ihrem Gang nach Bethlehem und der Herbergssuche bis zur Geburt Jesu nachvollziehbar zu machen. Die Blechernen Sait'n interpretierten die Erzählungen mit Tiefgang an Zither, Tuba und Gitarre und verstärkten so die Wirkung.

Noma-HilfeZum Abschluss der Veranstaltung informierte Richard Gabler über die Noma-Hilfe und bat um Unterstützung dieser Vereinigung in Form einer Spende. Noma ist eine bakterielle Erkrankung, die schwerpunktmäßig in Entwicklungsländern auftritt, die sich auf der Mundschleimhaut entwickelt und von dort ausgehend andere Weich- und Knochenteile des Gesichts zerfrisst. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation sterben jährlich zwischen 80 000 und 90 000 Kinder an Noma. Seit der Gründung des Vereins (1994) wurde viel erreicht: Mehrere tausend Mädchen und Buben, vornehmlich aus Niger und Guinea-Bissau, seien bisher von der Vereinigung behandelt worden. Durch deren Aufklärungs- und Präventionsarbeit, zum Beispiel Impfungen und Hilfe bei Unterernährung, könne zudem ein starker Rückgang der Folgeschäden von Noma verzeichnet werden. (ads)
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