Sanierung des Max-Reger-Gymnasiums geht weiter
Millionen aus München fließen

Dieses Bild stammt aus dem August 2005. Damals wurden am Max-Reger-Gymnasium die Vorbereitungen für den ersten von insgesamt vier Sanierungsabschnitten getroffen. Archivbild: Steinbacher

Im Max-Reger-Gymnasium gibt es seit 2006 immer wieder Baustellen. Grund ist die umfassende Sanierung des Gebäudes. Und daran wird sich so schnell auch nichts ändern, denn die Arbeiten gehen weiter - mit dem dritten Teilabschnitt.

Amberg. (tk) Ab wann die Sanierung des Ost- und Südflügels des Altbaus in allen Geschossen einschließlich des Dachs und der Fassaden starten kann, geht aus der Pressemitteilung von Finanzstaatssekretär Albert Füracker (CSU) nicht hervor. Entscheidend ist aber dieser Inhalt: "Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat diese Baumaßnahme mit Kosten in Höhe von 10,7 Millionen Euro heute gebilligt. Damit erhöhen sich die Gesamtkosten für die Sanierung auf 22,15 Millionen Euro."

Das musische Max-Reger-Gymnasium ist eine staatliche Schule, in die aktuell 531 Schüler gehen, von denen etwa 60 im hauseigenen Internat untergebracht sind. Die Schule wurde 1880 als Königliche Lehrerbildungsanstalt gegründet. Der denkmalgeschützte Hauptbau geht noch auf die Gründungszeit zurück. Da die Bauarbeiten bei laufendem Betrieb erfolgen müssen, wird in Abschnitten vorgegangen. Teil eins war von 2006 bis 2008, von 2009 bis 2012 ging es mit den Arbeiten weiter, bevor nun Abschnitt drei folgen kann. Er umfasst laut Füracker Abbruch- und Rückbauarbeiten. Raumzuschnitte und Türöffnungen werden neu gestaltet sowie mit neuen Oberflächen und Türen versehen. Außerdem ist die Erneuerung der haustechnischen Installationen vorgesehen. Die Heizungsanlage wird beispielsweise erneuert, indem ein gasbetriebenen Blockheizkraftwerk eingebaut wird.

Im Ostbau erschließt künftig neben dem südlichen Treppenhaus eine neue Aufzugsanlage den Altbau in allen Etagen barrierefrei. Im Norden ist ein ebenerdiger Anbau mit einer multifunktionalen Versammlungsstätte mit bis zu 240 Sitzplätzen für alle schulischen Veranstaltungen geplant. In der Summe lassen sich laut Füracker dank der Sanierung jährlich rund 63 Tonnen CO2 einsparen,

Dass Geld aus München für die weitere Sanierung der Schule fließt, teilte auch Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl (SPD) mit. Er ergänzt, dass sich die Maßnahme insgesamt über vier Abschnitte erstreckt. Den Abschluss bildet zu einem späteren Zeitpunkt die Sanierung des Erweiterungsbaus.

Auch Strobls Landtagskollege Harald Schwartz (CSU) meldete sich gestern zu Wort: "Ich bin froh, dass die Sanierung und Modernisierung des Gymnasiums konsequent weitergeführt werden kann." OB Michael Cerny (CSU) richtete seinen Dank ebenfalls nach München. "Mit der dritten Teilbaumaßnahme kommt der Freistaat seiner Verantwortung nach und trägt seinen Teil zu einem optimalen Bildungsstandort bei."
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