15.02.2018 - 15:17 Uhr

Schlüsseldienst verlangt 400 Euro Wucher an der Haustür

Dieses Malheur kam der Frau teuer zu stehen: Nachdem sich eine 59-jährige Ambergerin aus ihrer Wohnung ausgesperrt hatte, ist sie einem völlig überteuerten Schlüsseldienst auf den Leim gegangen.

Vorsicht bei überteuerten Schlüsseldienst-Rechnungen. In Amberg zahlte eine Frau rund 400 Euro für einen relativ einfachen Handgriff.
von Uli Piehler Kontakt Profil

Der herbeigerufene Monteur öffnete die Wohnungstür in Sekundenschnelle, indem er eine Plastikkarte durch den Türschlitz zog und verlangte danach rund 400 Euro. Jetzt ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Wucherei. Der Fall trug sich bereits vor zwei Wochen in der Von-der-Sitt-Straße zu. In ihrer Not rief die ausgesperrte Frau laut Polizei einen Schlüsseldienst an, der unter einer Adresse im Ruhrgebiet firmiert. Die Firma hatte offenbar einen Vertreter vor Ort. Der noch namentlich unbekannte „Fachmann“ öffnete die Tür und verlangte den horrenden Preis, den die Dame auch bezahlte.

Erst nachdem die Geschädigte einen Anwalt einschaltete, zeigte sie den Vorfall bei der Polizei an. Diese macht darauf aufmerksam, dass bei solchen Missverhältnissen vor dem Bezahlen bei jeder Polizeidienststelle zurückgefragt werden kann.

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