Schönwerth-Realschule weitere Fairtrade-School mit 52 Mitgliedern
Fairer Handel lebt

Bürgermeisterin Brigitte Netta (vorne links) und Dr. Helmut Kollhoff (zweite Reihe links), Initiator des Projekts Unterrichtsfach Zukunft, übergaben die Urkunde an Direktor Matthias Schall sowie die Fairtrade-School-Betreuerinnen Dagmar Gawinowski (vorn von rechts) und Daniela Forster (zweite Reihe Zweite von links) und die ebenso engagierten Schüler. Bild: Hartl

"Ihr lebt das Thema fairer Handel." Daran gab es für Bürgermeisterin Brigitte Netta keinen Zweifel, nachdem sie gestern einige nachdenklich machende Spielszenen dazu an der Schönwerth-Realschule gesehen hatte. Schüler stellten dar, warum sie sich für die Verbesserung der Lebenssituation vieler Kleinbauern in den armen Ländern der Welt engagieren. Und warum ihre Schule deshalb als dritte in Amberg den Titel Fairtrade-School verliehen bekam.

Dazu mussten im Vorfeld einige Voraussetzungen erfüllt werden, wie die Gründung eines Projektteams mit 52 Mitgliedern (Mindestzahl sind fünf), etwa zur Hälfte bestehend aus Schülern bzw. Lehrern und Eltern. Zum Pausenverkauf mit aktuell sechs angebotenen Fairtrade-Produkten kommen außerdem jedes Jahr mindestens eine größere Schulaktion zum Thema sowie die Bewusstseinsförderung der Ziele im Unterricht.

Gestern zum allgemeinen Elternsprechtag gab es zum Beispiel einen Infostand und den Verkauf von fair gehandeltem Kaffee samt Bananenkeksen für die Besucher. Direktor Matthias Schall sprach von einem Beitrag zur Armutsbekämpfung, den gerade Kinder als junge und künftige Konsumenten verinnerlichen sollten.
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