09.04.2018 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Selbsthilfegruppen informieren sich über Pressearbeit Mit Angebot in die Öffentlichkeit

Zum zweiten Mal hatte die Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen aus der Stadt die Leiter von Zusammenschlüssen aus Amberg und dem Landkreis zu einem fachlichen Austausch eingeladen. Insgesamt 16 Teilnehmer aus 14 Selbsthilfegruppen nahmen laut einer Pressemitteilung daran teil und damit die Gelegenheit wahr, sich vor allem mit Fragen der Öffentlichkeitsarbeit auseinanderzusetzen.

Bürgermeister Martin Preuß (links), Kerstin Bauer (Leiterin der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen) und Verena Preisinger (rechts) von der Anlaufstelle, wollen künftig noch mehr für Menschen unternehmen, die Angebote einer Selbsthilfegruppe nutzen möchten. Bild: Susanne Schwab (Stadt Amberg)
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Dies ist für die Selbsthilfegruppen deshalb wichtig, weil sie neben der Bekanntgabe von Treffen oder Vorträgen zu den jeweiligen Themenbereichen auch für die Selbsthilfe an sich werben wollen und müssen. "Oft ist ein Artikel oder Hinweis in den Medien eine wichtige Brücke für Betroffene, um im für sie richtigen Moment den Weg zur geeigneten Gruppe zu finden", machte Kerstin Bauer, die Leiterin der Kontaktstelle, deutlich. Aus diesem Grund hatte sie Uli Piehler, Chef der Lokalredaktion der Amberger und Sulzbach-Rosenberger Zeitung, eingeladen.

Er legte den Anwesenden dar, was die relevanten Anforderungen für die Medien sind und was die Gruppen unternehmen können, um mit ihren Anliegen in die Öffentlichkeit zu kommen. Gleichzeitig gelang es ihm, mit zahlreichen Tipps und Hinweisen rund um das Thema Pressearbeit Ängste abzubauen. Bürgermeister Martin Preuß sah in der Selbsthilfearbeit einen wichtigen Beitrag und eine wertvolle Ergänzung zum Gesundheitssystem. Außerdem lobte er das Engagement für das Ehrenamt.

Froh zeigte sich Preuß, dass es gelungen ist, die Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen in Amberg einzurichten und damit den Grundstein für ein Netzwerk und einen regen Informationsaustausch zu legen. Mit organisatorischen Hinweisen, der Bekanntgabe der weiteren Planung und der Absicht, sich weiterhin regelmäßig zu treffen und gemeinsam Ideen zu entwickeln, setzte Kerstin Bauer schließlich den Schlusspunkt.

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