Sicherheit für Mitarbeiter und Kunden bei Oberpfalz-Medien
Defibrillator im Foyer der Amberger Zeitung

Für den Notfall gerüstet: Im Foyer von Oberpfalz-Medien gibt es nun einen Defibrillator. "Eine Anschaffung, die Leben retten kann", sagen die Geschäftsführer Thomas Maul und Viola Vogelsang-Reichl. Bild: Kosarew

Weiden/Amberg. Mehr als 100 000 Menschen erleiden jährlich den plötzlichen Herztod. Schuld daran ist Herzkammerflimmern, das zum Herzstillstand führen kann, wenn es nicht unterbrochen wird. Mit einem Defibrillator lassen sich diese gefährlichen Herzrhythmusstörungen wieder ins Lot bringen.

Prävention und Vorsorge werden in Firmen immer wichtiger. Auch die Oberpfalz-Medien betreiben aktiv betriebliches Gesundheitsmanagement. Dazu gehört die Anschaffung eines Defibrillators. Der Verlag hat sich entschieden, seine drei Standorte mit einem Defi auszustatten. Einer ist im Weidener Foyer des Verlagshauses zu finden, einer im Druckzentrum am Brandweiher und ein dritter im Eingangsbereich der Amberger Zeitung. Im Notfall steht der Defibrillator allen Mitarbeitern, aber auch Kunden zur Verfügung. "Wir haben uns entschlossen, diese lebenswichtigen Geräte anzuschaffen", waren sich die Geschäftsführer Thomas Maul und Viola Vogelsang-Reichl einig. "Natürlich hoffen wir, dass sie nie zum Einsatz kommen."

Ein Defibrillator kann zwar von jedem bedient werden, doch alle Mitarbeiter, die bereits einen Ersthelfer-Kurs belegt haben, sollen in den kommenden Monaten in einer Schulung mit den technischen Besonderheiten des hauseigenen Defi vertraut gemacht werden. Dies übernimmt Herrmann Krisch von der Firma Medi-Tec aus Marktredwitz. Das Unternehmen hat die Defibrillatoren auch geliefert. Ein Defibrillator ersetzt zwar keinen Notarzt, aber richtig eingesetzt kann er die wertvollen Minuten bis zum Eintreffen des Notdienstes gut überbrücken.
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