Skatepark muss noch öffnen
Erste Fahrspuren sorgen für Ärger

Bild: Huber

Die Meldung auf Facebook klang dramatisch. So, als ob einige Flächen der neuen Skateranlage am Schanzl schon Schaden genommen hätten. Durch Benutzer, die hier bereits gefahren sind, obwohl das noch gar nicht erlaubt war. Doch ganz so schlimm ist es wohl nicht, sagt die Amberger Skaterinitiative, die das Projekt mit auf die Beine gestellt und die Baumaßnahme begleitet hat.

Nach Auskunft von Fabian Millies, einem ihrer Vertreter, sieht man zwar einige befahrene Stellen, aber echte Schäden, die Probleme aufwerfen, würden sich nicht dahinter verbergen. Außerdem sei es nicht mal unbedingt die Schuld der Verursacher, die wohl davon ausgegangen waren, dass die Anlage bereits befahrbar ist. Das hatte nämlich die Herstellerfirma Populär auf ihrer Homepage selbst so verkündet. Besser allerdings wäre es laut Millies gewesen, dem verwendeten Beton noch ein paar Tage mehr Zeit zum Aushärten zu lassen.

Die Initiative wollte da ganz sicher gehen und diese Tage "zugeben". Einigermaßen aufgeregt war sie dann, als erste Benutzungsspuren sichtbar wurden. Sie reagierte mit einer strikten Warnung auf Facebook, solche Aktionen zu unterlassen, um eben mit dem Thema Aushärtung auf Nummer sicher zu gehen. Außerdem gibt es einen Termin für die inoffizielle Eröffnung der Anlage (die offizielle mit der Stadt, die das Ganze finanziert hat, ist erst im September). Am Samstag, 8. Juli, um 13 Uhr gibt die Skaterinitiative den Startschuss und somit die langersehnte Bahn frei.
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