10.03.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Spende an die Kinderklinik St. Marien Kleiner Piks statt großer Blutentnahme

Eine Spende in Höhe von 6000 Euro gab es für das Kinder-Palliativ-Team Ostbayern am Klinikum St. Marien. Das Geld erspart den jungen Patienten künftig eine Blutentnahme.

Bei der Spendenübergabe mit (von links): Irmgard Huber (Vorsitzende des Hospizvereins Amberg), Dr. Alexander Schnelke (Leitender Oberarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche am Klinikum) mit dem CRP-Gerät und Karin Borchers vom Kinder-Palliativ-Team Ostbayern. Bild: exb
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Das Geld kommt vom Verein "Hilfe für krebskranke Kinder" in Bielefeld und wurde ursprünglich an den Amberger Hospizverein gespendet. "Die Verantwortlichen des Vereins in Bielefeld hatten den Wunsch, dass das Geld für die Hospizarbeit mit Kindern verwendet wird", erklärte Irmgard Huber, die Vorsitzende des Hospizvereins Amberg, bei einem Pressetermin. "Deshalb geben wir die Spende gerne an das Kinder-Palliativ-Team am Klinikum weiter."

Stellvertretend für das gesamte Team bedankten sich Karin Borchers und der Leitende Oberarzt der Kinderklinik, Dr. Alexander Schnelke, für die "großzügige Spende".

"Das Geld ist für ein mobiles CRP-Gerät", sagte Dr. Schnelke. "CRP ist ein Wert, der bei einer Entzündung im Körper erhöht ist. Mit dem neuen Gerät können wir diesen Wert künftig mit einem kleinen Piks bestimmen und müssen keine intravenöse Blutentnahme bei den Kindern machen."

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