08.05.2018 - 11:16 Uhr
Oberpfalz

Stadt und Rotes Kreuz ehren Lebensretter In einem Jahr 1300 Liter Blut gespendet

"Blutspenden rettet Leben", sagt Bürgermeisterin Brigitte Netta bei der Ehrung von Blutspendern, die regelmäßig zu Lebensrettern werden. So wie Joachim Lasitschka, der sich insgesamt schon 200 Mal anzapfen ließ.

Wer schon mindestens 50 Mal Blut gespendet hat, ist zur Ehrungen ins Rathaus eingeladen. Allen voran Joachim Lasitschka (links vorne), der es auf 200 Teilnahmen bringt. Bürgermeisterin Brigitte Netta (vorne, Dritte von rechts) und Gerhard Frind (hintere Reihe, links) vom Roten Kreuz gratulieren. Bild: gf
von Autor GFRProfil

Amberg. (gfr) Der Bedarf an Spenderblut steige kontinuierlich an, betonte Brigitte Netta, als sie im Kleinen Rathaussaal mit BRK-Kreisverbands-Schatzmeister Gerhard Frind Urkunden und Ehrennadeln für mehrfaches Blutspenden überreichte. Auch an Wilhelm Hübsch, der schon 175 Mal mitgemacht hat, Joachim Lasitschka sogar 200 Mal.

Wenn's schnell gehen muss

Genaue Zahlen, wie viel Blut benötigt werde, gebe es nicht, sagte die Bürgermeisterin, aber wenn schnelle Hilfe erforderlich sei, müsse es für Krankenhäuser auf ausreichend Konserven Zugriff geben. Blut sei ein ganz besonderer Saft, der nicht einfach künstlich hergestellt werden könne. Sie sei froh, dass im Stadtgebiet noch viele Bürger wohnen, die regelmäßig, auch schon über Jahrzehnte, bereit seien, sich Blut abnehmen zu lassen - und die damit vielen Menschen das Leben retten.

Dank gebühre nicht nur den Spendern, sondern auch den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Bayerischen Roten Kreuzes, die bei den regelmäßigen Terminen die Freiwilligen betreuen und den kostbaren Lebenssaft zuverlässig weiterleiten.

Nicht künstlich herstellbar

Gerhard Frind wies bei der Feierstunde ausdrücklich darauf hin, dass es schon viele Versuche gegeben habe, Blut künstlich herzustellen, aber alle Wissenschaftler seien gescheitert. Jeder sollte sich genau überlegen, ob er nicht doch selbst einmal dringend auf Spenderblut angewiesen sein könnte und daher die Entscheidung treffen, selbst zum Aderlass zu gehen. Seit 1961 rufe das BRK in Amberg zur Blutspende auf. Seitdem seien im Stadtgebiet 335 938 Teilnehmer registriert worden.

Zu den zwölf Terminen im vergangenen Jahr seien fast 3200 Frauen und Männer gekommen, denen hochgerechnet etwa 1300 Liter Blut abgenommen worden seien.

Geehrte Blutspender

50 Mal : Christian Baldauf, Klaus Büdinger, Benedikt Fütterer, Petra Gietl, Eduard Lehmeier,Thilo Schmidt, Thomas Seidl,Philip Wade, Petra Wittmann und Barbara Wombacher

75 Mal: Gisel Cöster, Johann Dirmeier, Franz Gerl, Hermann Kausler, Barbara Kopf, Eduard Kroher, Heinrich Peichl, Xaver Schindler, Friedrich Spies und Ingo Spott

100 Mal: Josef Donhauser, Roland Rudolf Erras, Doris Müller und Peter Schreyer

125 Mal: Gottfried Leyererund Stephan Paulus

150 Mal: Xaver Weber

175 Mal: Wilhelm Hübsch

200 Mal: Joachim Lasitschka (gfr)

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.