Stau auf der A6 Richtung Nürnberg
Lastwagen rammt Streufahrzeug

Das Führerhaus riss entzwei. Ein Teil der Ladung kippte die Böschung hinab. (Foto: Gerhard Franz)

Unfall auf der Autobahn A6 Richtung Nürnberg: Kurz vor der Ausfahrt Ursensollen hat ein Lastwagen ein Winterdienst-Fahrzeug der Autobahnmeisterei gerammt. Der mit Fliesen beladene Unfall-Lkw drohte, die Böschung hinabzustürzen.

Zum Zusammenstoß kam es etwa 500 Meter vor der Brücke bei Hohenkemnath. Das Winterdienst-Fahrzeug war auf dem Standstreifen abgestellt, als es der Lkw aus Tschechien von hinten rammte. Dabei riss das Führerhaus des tschechischen Lastwagens entzwei. 

235.000 Euro Schaden

Der Brummi fuhr dann noch gut 100 Meter weiter, verkeilte sich in der Leitplanke und blieb dort hängen. Das Fahrzeug verlor einen Teil seiner Ladung und drohte, eine gut 10 Meter tiefe Böschung hinabzustürzen. Ein schweres Abschleppfahrzeug sicherte das Wrack. Aus dem Lkw lief Diesel aus, der Kraftstoff verunreinigte einen Wasserlauf unterhalb der Böschung. Nach Rücksprache mit dem Landratsamt und Wasserwirtschaftsamt wurde das kontaminierte Erdreich ausgetauscht.

Der Fahrer zog sich tiefere Schnittwunden am linken Unterarm und eine Kopfplatzwunde zu. Er kam mit dem Rettungsdienst zur Behandlung in das Klinikum St. Marien Amberg.  Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf circa 235.000 Euro. Die Feuerwehren Ebermannsdorf, Haselmühl, Kümmersbruck und Theuern waren mit gut 50 Einsatzkräften vor Ort. Hinzu kamen zehn Aktive des Technischen Hilfswerks.

Kilometerlange Staus 

Die  Autobahn war zeitweise komplett gesperrt, der Verkehr wurde zwischendurch an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Jedoch staute sich der Verkehr kilometerweit zurück. Verkehrsbehinderungen gab es auch auf der Umleitungsstrecke.
2 Kommentare
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Andreas Buck aus Amberg in der Oberpfalz | 06.02.2018 | 01:00  
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tobias höhne aus Amberg in der Oberpfalz | 06.02.2018 | 07:14  
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