12.04.2018 - 16:30 Uhr
Oberpfalz

Unfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluss häufen sich Benebelt am Steuer

Erst 1953 wurde in Deutschland eine Promillegrenze für Autofahrer eingeführt. Zu diesem Zeitpunkt lag sie bei 1,5 Promille. Mittlerweile gilt für unter 21-Jährige und Fahranfänger in der Probezeit eine Null-Promille-Regelung.

Während der Probezeit und als Fahranfänger sollten bei der Kontrolle eines Autofahrers auf dem Alkoholmessgerät bestenfalls null Promille angezeigt werden. Sonst gibt es eine Strafe. Symbolbild: brü
von Anne Sophie Vogl Kontakt Profil

Danach dürfen beim Führen eines Fahrzeuges höchstens 0,5 Promille im Blut nachgewiesen werden. Wie die Statistik 2017 der Verkehrspolizeiinspektion zeigt, gab es vergangenes Jahr 15 Verkehrsunfälle, die sich unter Alkoholeinfluss der Fahrer beziehungsweise unter der Einwirkung von Drogen ereigneten. Während es im Jahr 2013 nur acht Fälle gab, was ein Rückgang um 33 Prozent im Vergleich zu 2012 war, stieg die Zahl der berauschten Unfallverursacher in den Folgejahren auf 12 und im Jahr 2016 sogar auf 19 und damit auf doppelt so viele wie 2013. "Auch wenn es dieses Jahr vier Unfälle weniger waren, dürfen wir uns darauf nicht ausruhen", sagt VPI-Chef Friedrich Böhm. Mehrmals griff sein Team Fahrer auf, die nicht nur selbst unter Drogen standen, sondern diese auch transportierten. Vom Schuh bis zum Geheimversteck in der Taschenlampe ließen sich die Schmuggler einiges einfallen, um ihre Drogen unbemerkt von A nach B zu bringen.

Eine spezielle Abteilung stellte bei Schleierfahndungen unter anderem 6,27 Gramm Crystal, 35,2 Gramm Marihuana und 1 Gramm Haschisch-Öl sowie 27,4 Gramm Amphetamin und 13 Tabletten Ecstasy sicher.

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