Vermeidbare Tragödien im Straßenverkehr
Fünf Tote bei Verkehrsunfällen

Im Schnitt sterben in unserer Umgebung drei Menschen pro Jahr bei Verkehrsunfällen. (Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Im Jahr 2017 entstanden im Bereich der Verkehrspolizei Amberg bei den in Bilanz erfassten Verkehrsunfällen Sachschäden in Höhe von 2,05 Millionen Euro. 50 000 Euro weniger als im Jahr zuvor, wie die VPI vermeldete.

Dieser positive Trend spiegelt sich aber nicht bei der Zahl der Unfalltoten wider. Im Gebiet der VPI Amberg und der APS Schwandorf sterben im Schnitt drei Personen pro Jahr bei einem Verkehrsunfall (bezogen auf die Jahre 2013 bis 2017). Im vergangenen Jahr waren es aber fünf Personen bei vier Unfällen. Alle diese Tragödien ereigneten sich auf den Autobahnen 93 und 6. Mit Bestürzung verlas Erster Polizeihauptkommissar Friedrich Böhm die Todesfälle. Drei davon waren Auffahrunfälle, einmal erfasste ein Sattelschlepper einen Mann, der sein Auto auf dem Standstreifen verließ, um nach einem Defekt zu sehen. "Fünf tote Menschen sind genau fünf zu viel", sagte Böhm.

Vermutlich könnten Menschen noch leben, wenn auf Geschwindigkeit und Abstand geachtet und dem Verkehr mehr Aufmerksamkeit geschenkt worden wäre.

Die VPI will noch mehr Unfälle vermeiden.Friedrich Böhm, Erster Polizeihauptkommissar
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