10.07.2017 - 20:10 Uhr
Oberpfalz

Vier-Wochen-Aktion der Bayerischen Sportjugend für die beiden Übergangsklassen der ... Grundschule stellt Weichen für gesunden Lebensstil

Die Bayerische Sportjugend (BSJ) im BLSV-Kreis Amberg-Sulzbach unterstützte bei der Vier-Wochen-Aktion "gesund frühstücken und bewegen" die zwei Übergangsklassen der Barbara-Grundschule. "Hierbei", so hieß es in einer Pressemitteilung, "wollen wir den Kindern keineswegs unsere Essensgewohnheiten aufdrängen, sondern näherbringen. Die Weichen für einen gesunden Lebensstil werden in der Kindheit gestellt." Essgewohnheiten, welche in dieser Altersgruppe erworben werden, prägten das Ernährungsverhalten meist lebenslang. Chips und Co. versüßten nach wie vor Frühstücks- und Pausenalltag und gehörten absolut nicht zu einer ausgewogenen Mahlzeit. BSJ-Kreisvorsitzender Reinhard Weber überreichte den Kindern eine spielerisch aufgebaute und leicht verständliche Ernährungspyramide. Der Umgang damit soll dazu führen, dass Obst, Gemüse, Käse sowie Milch- oder Roggenbrot da vorzufinden sind, wo man öfters hingreifen darf im Vergleich zur Spitze der Pyramide. Dort befinden sich nämlich fettreiche und süße Lebensmittel.

Nach dem Ende der Aktion (hinten, von rechts): Klassenleiterin Siglinde Rogner-Schnappauf, BSJ-Vorsitzender Reinhard Weber und Praktikantin Lisamarie Hirmer mit den teilnehmenden Kindern. Bild: exb
von Externer BeitragProfil

Diese Gedanken waren den Kindern anfangs fremd, denn das unterscheidet uns Europäer eben von anderen Kulturen und Essgewohnheiten sehr deutlich. Der Einkauf, die Vor- und Nachbereitung sowie die Abwicklung des Projekts lagen in den Händen der Fachlehrkräfte Annette Weber, Doris Müller und Cordula Poeplau. Sie bereiten das Frühstück im Wechsel mit den Kindern zu.

Damit aber nicht nur Ernährungserziehung stattfindet, wurden die Aktionstage mit kurzweiligen Aktivitäten abgerundet: Spielsport, ob mit oder ohne Ball oder Gerät. Einmal mehr fordernd an Kondition und Ausdauer, gepaart mit koordinativen Aspekten und verständlich für alle, denn viele Nationalitäten waren vertreten. Kinder haben in der Verständigung weitaus weniger Probleme als Erwachsene. "Eine rundum gelungene Aktion", lautete das Fazit .

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