02.03.2018 - 12:08 Uhr

Vom Dreifaltigkeitsviertel allein nach Greßmühle marschiert Plötzlich steht ein Pony vor der Tür

Ein seltsamer Wanderer marschierte am Freitagfrüh bergabwärts bei Raigering. Bettina Birner traute ihren Augen kaum, als sie gerade von Schule und Kindergarten wieder zurückkam und um 8 Uhr in ihre Hofeinfahrt in Greßmühle bog: Ein herrenloses schwarzes Pony streunte dort herum.

Im Stall von Bettina Birner in Greßmühle wartet der kleine Ausreisser auf seinen Besitzer aus dem Dreifaltigkeitsviertel. Bild: Birner
von Andrea Mußemann Kontakt Profil

"Ich hab' da schon erstmal blöd geschaut, als ich das Pony gesehen hab. Es hat auf den ersten Blick ausgesehen wie ein Hund", sagte sie. Bettina Birner, selbst Pferdebesitzerin, fing das zunächst ganz brave Tier ein. Kaum am Halfter, wehrte sich das Pony und stieg mit beiden Vorderbeinen in die Luft - vielleicht aus Ärger darüber, dass der schöne Ausflug so abrupt beendet sein sollte. Bettina Birner verständigte die Polizei. Dort hatte bereits ein Zeuge gemeldet, dass ein Pony nahe der AM 30 herumstreift. Dem Pony-Herrchen ging sein munterer Geselle zwischenzeitlich ab, und er meldete den Verlust der Polizei. So trafen Pony und Besitzer am Freitagvormittag auf dem Hof der Familie Birner in Greßmühle wieder zusammen.

Wie sich das Tier aus seinem Stall im Dreifaltigkeitsviertel befreit oder ob es jemand freigelassen hatte, konnte nicht geklärt werden.

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