Wanderausstellung "Durstige Güter" an Decker-Schulen
Für eine Tasse Kaffee 40 Liter Wasser

Die Ausstellung "Durstige Güter" dient an den Decker-Schulen als Grundlage dafür, drohende Wasserknappheit zu thematisieren. Bild: Ringeisen/exb

Süßwasserknappheit ist eines der größten Umweltprobleme der Welt: Die Vereinten Nationen gehen laut einer Mitteilung der Dr.-Johanna-Decker-Schulen davon aus, dass 2025 zwei Drittel der Weltbevölkerung unter Süßwasserknappheit leiden werden. Doch was hat Mitteleuropa eigentlich damit zu tun? Die Wanderausstellung "Durstige Güter" möchte den Auswirkungen des eigenen Konsums auf die Süßwasserressourcen auf den Grund gehen.

In zwölf zum Teil interaktiven Stationen erklärt die Präsentation, wie sich beispielsweise der Anbau von Kaffeepflanzen und die dafür nötige Wassernutzung auf die Süßwasserressourcen und das Ökosystem der Anbauregion auswirkt. 140 Liter Wasser seien für eine Tasse Kaffee nötig. In den meisten Anbauregionen sei das nicht schlimm, denn in den meisten Gegenden sorge der normale Regen dafür, dass die Pflanzen wachsen. Müsste die Plantage aber aus Grundwasserreservoirs, Seen und Flüssen bewässert werden, wäre dies für das Ökosystem und die Menschen problematisch.

"Durstige Güter" wurde am 22. März vergangenen Jahres, dem weltweiten Tag des Wassers, in Heidelberg eröffnet und wandert seitdem durch Deutschland. Für zwei Wochen war die Ausstellung an den Dr.-Johanna-Decker-Schulen aufgebaut. Zahlreiche Klassen haben sich dort über die Thematik informiert, die im Unterricht vertieft wurde.
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