06.02.2018 - 14:52 Uhr

Wechsel in der Geschäftsführung beim ZRF Duo folgt auf Andreas Dommer

Michael Cerny, OB und ZRF-Verbandsvorsitzender, heißt das neue Duo, Geschäftsführer Stefan Neppl und dessen Stellvertreterin Katja Richthammer, willkommen und verabschiedet Neppls Vorgänger Andreas Dommer (vorne von rechts). Bild: Steinbacher
von Kristina Sandig Kontakt Profil

Wechsel in der Geschäftsführung des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF): Auf Andreas Dommer , der zum Nürnberger Flughafen wechselt, folgen Stefan Neppl (38) als neuer Geschäftsführer und Katja Richthammer (26) als dessen Stellvertreterin.

Bei einer kleinen Feierstunde in der Integrierten Leitstelle (ILS) würdigte OB Michael Cerny als Verbandsvorsitzender Dommers Verdienste in den vergangenen fünf Jahren ("Er hat die Geschäftsführung hervorragend gemacht und ist mit Herzblut im Rettungswesen verankert - wir lassen ihn ungern gehen") und hieß die neue Doppelspitze willkommen. Zur Feierstunde war als Vertreter des Innenministeriums Christopher Davis nach Amberg gekommen. Er wünschte ebenso wie Landrat Richard Reisinger den beiden Neuen einen guten Start und dankte Andreas Dommer für die geleistete Arbeit.

Stefan Neppl ist 38 Jahre alt, gebürtiger Oberpfälzer, wohnhaft in Regensburg. Er kommt aus dem Rettungsdienst, studierte berufsbegleitend in Österreich und war seit 2009 bei der DRF-Luftrettung tätig, sowohl als aktives Crewmitglied am Hubschrauber-Standort Regensburg als auch im Qualitätsmanagement der DRF-Luftrettung. "Mensch, hier ist es extrem nett", fasste er seinen Eindruck, den er seit 1. Februar gewonnen hat, in Worte. Richthammer war bisher Verwaltungsangestellte bei der Verwaltungsgemeinschaft Pfreimd, "jetzt freue ich mich, dass ich da bin."

Andreas Dommer blickte in seinen Abschiedsworten auf die vergangenen fünf Jahre zurück. Vieles sei in dieser Zeit geschehen: Einführung des Digitalfunks, Inbetriebnahme der Integrierten Leitstelle. Er betonte, dass er sehr gerne in Amberg gewesen sei habe. Dankbar sei er, dass er an der langen Leine habe arbeiten dürfen. "Ich weiß es von anderen Kollegen: Das ist nicht überall so." Über den Korb mit regionalen Schmankerln (von der Wurst bis zum Zoigl-Bier), den ihn Cerny überreichte, freute er sich sehr.

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