Workshop verbindet Altersklassen und Nationen
Beim Trommeln ist die Herkunft egal

Wenn der Rhythmus passt, ist es gar nicht so schwer, in die Gruppe einzusteigen. Bild: Hartl

Rhythmus verbindet. Dass das tatsächlich so ist, erlebten die mehr als 20 Teilnehmer eines Trommelworkshops. Bunt gemischt war die Gruppe, die innerhalb der internationalen Woche gegen Rassismus der Einladung der Malteser-Integrationslotsen gefolgt war: von jung bis alt, von Profi bis Anfänger, von Libyen bis Pakistan. "Sehr viel bunter und unterschiedlicher hätte die Gruppe wohl kaum sein können", heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Veranstalter.

"Wichtig ist ein einfacher Beat, der durchgeht und die ganze Gruppe verbindet", wird Fritz Meier, Trommellehrer bei den Jalapeños aus Amberg, zitiert, denn: "Sonst gibt es nie ein gemeinsames Ganzes." Das wurde auch beim Einspielen schnell deutlich.

Wurde kein Grundrhythmus gefunden, gab es eine Vielzahl unzusammenhängender Töne. Wurde jedoch ein Rhythmus unterlegt, gab es zwar immer noch eine Vielzahl unterschiedlichster Töne und Rhythmen, aber zusammen ergab es ein harmonisches Ganzes. "Eine tolle Erfahrung für alle Teilnehmer. Ganz wie im wahren Leben", bestätigte Astrid Knab, die Ehrenamtskoordinatorin der Malteser.

Fritz Meier - der kurzfristig für die erkrankte Gabriele Werner eingesprungen war - führte durch diesen Workshop. Schnell sei ihm klar geworden, dass hier nicht Didaktik und Technik gefragt waren, sondern eine Mischung aus freiem Spiel und verschiedenen rhythmischen Übungen.

Das nächste internationale Begegnungscafé beginnt am Mittwoch, 18. April, um 19 Uhr im Jugendzentrum an der Bruno-Hofer-Straße. Zudem steht am Samstag, 24. März, ein Willkommensnachmittag mit dem Titel "Hand in Hand im Neuland" auf dem Programm. Die dreistündige Veranstaltung der Malteser-Integrationslotsen startet um 14 Uhr. Treffpunkt ist der Pfarrheim der Hl. Familie in der Karlsbader Straße 1 am Bergsteig.
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