19.02.2018 - 14:28 Uhr

AOK-Beschäftigte in Amberg im Warnstreik Forderung nach sechs Prozent mehr Lohn

Sechs Prozent mehr Lohn, 350 Euro jährlich für gesundheitliche Maßnahmen sowie eine Erhöhung der vermögenswirksamen Leistungen auf 40 Euro im Monat: Das sind die Forderungen der Tarifkommission von Verdi für die Beschäftigen der AOK-Krankenkasse.

Ihre Arbeit haben die AOK-Beschäftigten am Montagmittag wegen eines Warnstreiks niedergelegt. Sie halten das Angebot der Arbeitgeber für "nicht tragbar".
von Stephanie Wilcke Kontakt Profil

"Das bisherige Angebot der Arbeitgeber von 2,2 Prozent ab 2018 und 1,8 Prozent ab 2019 ist nicht tragbar", kritisierte die stellvertretende Verdi-Bezirksgeschäftsführerin Manuela Dietz am Montagmittag bei einem Warnstreik an der AOK-Direktion in Amberg. Für diese Worte gab es ein lautes Pfeifkonzert der Beschäftigten. Außerdem fordert die Gewerkschaft, dass bei den Umstrukturierungen innerhalb der AOK die Beschäftigungsverhältnisse beibehalten werden.

"Wir wollen, dass die vielen neuen Stellen in einem Tarifvertrag geregelt sind. Niemand darf versetzt oder rückgruppiert werden." Wer gute Arbeit leiste, solle dafür auch entlohnt werden. Nach Angaben der Gewerkschaft nahmen bei der Kundgebung etwa 80 Beschäftigte teil, darunter auch Mitarbeiter der Geschäftsstelle in Schwandorf und der Neumarkter Direktion. In Nürnberg, Augsburg, Regensburg und München legten zeitgleich die Angestellten die Arbeit nieder.

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