08.02.2018 - 20:00 Uhr

Baumann GmbH beschäftigt aktuell 50 Auszubildende Nachwuchs am besten selbst ausbilden

Auf großes Interesse stieß die Einladung des Kreisverbands Amberg Stadt der Frauen-Union, die Baumann GmbH im Industriegebiet Nord zu besichtigen. Baumann Automation zählt mit seinen individuell auf den Auftraggeber zugeschnittenen Angeboten zu den Globalplayern, die in Amberg oder Umgebung ihren Firmensitz haben.

Matthias Ströhl (links) und Annette Baumann (Fünfte von links) führen die Amberger Frauen-Union durch Büros und Fertigungshallen der Baumann GmbH. Rechts FU-Vorsitzende Michaela Frauendorfer. Bild: gf
von Autor GFRProfil

Der Name Baumann ist in Amberg ein Begriff, sagte FU-Vorsitzende Michaela Frauendorfer. In wenigen Jahrzehnten habe Georg Baumann einen Zwei-Mann-Betrieb aus dem zweiten Obergeschoss eines Gebäudes der Bahnhofstraße zum weltweit bekannten Unternehmen entwickelt

"Wir sind ein klassischer Maschinenbauer, der keine Ware von der Stange liefert", betonte Matthias Ströhl, der für den zentralen Einkauf zuständig ist. 95 Prozent der Fertigung seien genau auf das vom Auftraggeber gewünschte Produkt zugeschnitten, werde hier im Haus konstruiert, entwickelt und gefertigt: "Wir schaffen es, dass durchschnittlich fast jeden Tag eine fertige Maschine unser Haus verlässt und etwa die Hälfte davon geht ins Ausland." Am Standort im Industriegebiet Nord seien etwa 550 Mitarbeiter, Frauenanteil 20 Prozent beschäftigt, davon 83 Ingenieure. "Wir legen Wert darauf, dass wir unseren Mitarbeiternachwuchs selbst ausbilden", ließ Annette Baumann wissen und verwies auf aktuell 50 Lehrlinge. Sie wies ausdrücklich drauf hin, dass es ohne die Ostbayerische Technische Hochschule eine Baumann GmbH in dieser Größe nicht geben würde. Baumann wies auch darauf hin, dass ihr Unternehmen permanent Strategien und Lösungen erarbeite, damit die Mitarbeiter Familie und Beruf unter einen Hut bringen können.

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