Baumann-Halle erhält neues Gesicht
Dreidimensionale Schläuche

So sehen die Motive aus, die Kunstprofessor Peter Kogler im Industriegebiet Nord bei der Firma Baumann hinterlässt. Bild: Rolf Wilms

Hoffentlich wird den Betrachtern nicht schwindlig: Die Baumann GmbH lässt die Fassade ihrer Halle im Industriegebiet Nord in den nächsten Wochen mit einer Spezialfolie bekleben, die einen dreidimensionalen Eindruck erweckt. Kunstprofessor Peter Kogler aus Wien gestaltet die Außenhaut des Industriegebäudes mit einer Schwarz-Weiß-Grafik, in der Schläuche scheinbar ein Netz bilden. Kogler hat mit seinen 3-D-Werken bereits den Grazer Hauptbahnhof oder einige Wiener U-Bahn-Stationen gestaltet. "Ingenieure sind die Künstler der Technik, insofern passt Kunst gut zu einem Unternehmen wie unserem", sagt Dr. Georg Baumann über seine Motivation zu der ungewöhnlichen Aktion. Ab heute wird die Fassade aufwendig gereinigt. Dann beginnt auch schon die Verkleidung.

Georg Baumann erstand das 30 000 Quadratmeter große Grundstück im Industriegebiet Immenstetten samt Gebäude 2015 von der Grammer AG. Baumann expandiert wegen der positiven Geschäftsentwicklung, einem Großauftrag in zweistelliger Millionenhöhe eines Automobilzulieferers für Elektromobilität und der Integration von Fertigungsprozessen ins Unternehmen.
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