25.04.2017 - 17:30 Uhr
Oberpfalz

Chinesen dürfen nun doch einsteigen Neue Hoffnung für Grammer

Der Amberger Grammer-Konzern kann im Abwehrkampf gegen die Investorenfamilie Hastor neue Hoffnung schöpfen. Das Landgericht Nürnberg-Fürth verbietet es dem chinesischen Grammer-Partner Jifeng vorerst nicht mehr, eine Wandelanleihe in Aktien umzuwandeln und damit die Grammer-Führung zu stützen.

Erst am Montag gingen die Grammer-Beschäftigten gegen die Pläne des umstrittenen Investors Hastor auf die Straße.
von Uli Piehler Kontakt Profil

Die umstrittene Investorenfamilie Hastor hält 20 bis 30 Prozent der Aktien und will die Kontrolle im Aufsichtsrat übernehmen. Große Kunden sehen dies jedoch ebenso skeptisch wie Industrieverbände und die Wirtschaftsministerien in München und Berlin. Die Arbeitnehmervertreter IG Metall und der Betriebsrat fürchten zudem den Verlust von Arbeitsplätzen. Mit Jifeng steigen die Chancen von Grammer, die Übernahme durch die Hastors auf der Hauptversammlung am 24. Mai zu verhindern.

Zum Thema: Protestaktion bei Grammer in Haselmühl

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