Die Volksbank- Raiffeisenbank Amberg bleibt auch künftig präsent
Dem Kunden Vertrauen geben

Die VR Bank baut weiter auf ihre Kunden. Im Bild (von links): Vorstand Dieter Paintner, Aufsichtsratsvorsitzender Johann Niebler, Edeltraud Schärl, der wiedergewählte Aufsichtsrat Franz Josef Einhäupl, Gerhard Schärl (aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden), Georg Wittmann und Vorstand und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Reindl. Bild: bö
 
Stellvertretende Landrätin Brigitte Bachmann übermittelte die Grüße des Landkreises Amberg Sulzbach an die Vertreterversammlung der Volksbank- Raiffeisenbank Amberg.

Rund 70 Vertreter der Mitglieder wollten jetzt erfahren, wie es um ihre Volksbank-Raiffeisenbank Amberg-Sulzbach gestellt ist. Es geht ihr auch in schweren Zeiten gut, so die Antwort.

Amberg . (bö) 8420 Mitglieder sind Anteilseigner der Bank. Dotiert wird dieses Vertrauen auch heuer wieder mit einer Dividende von drei Prozent. Die wichtigsten Details der Bilanz stellte Vorstand Andreas Reindl den Anwesenden vor. Die Bilanzsumme ist von 737 Millionen Euro aus dem Jahr 2015 auf 771 Millionen Euro angestiegen. Das betreute Kundenvolumen erhöhte sich auf über 1,4 Milliarden Euro. Das Eigenkapital konnte von 8,4 auf 9,05 Prozent der Bilanzsumme auf knapp 82 Millionen Euro verbessert werden.

Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit betrug laut Reindl 8,8 Millionen Euro. "Davon haben wir 1,6 Millionen Steuern bezahlt". 6,1 Millionen Euro wurden durch eine Umwidmung von Vorsorgereserven dem Fond für allgemeine Bankrisiken zugeführt. "Eine weitere Stärkung der Eigenkapitalausstattung bleibt auch weiterhin vorrangiges Ziel der Geschäftspolitik." Den Bilanzgewinn bezifferte Andreas Reindl auf 844 000 Euro.

Das Kreditgeschäft konnte nach den Worten des Vorstands zum Ende des Berichtsjahres 2016 auf 436 Millionen Euro gesteigert werden. Die Kundeneinlagen wurden um 28 Millionen Euro auf 638 Millionen erhöht. "Als Folge des aktuellen Zinsniveaus waren vor allem sichere und kurzfristige Anlagen gefragt", so Reindl in seiner Ansprache.

Weiter gut im Geschäft

"Unsere Bank entwickelte sich auch im vergangenen Jahr unter weiter ungünstigen Rahmenbedingungen stabil", informierte er die Mitgliedervertreter. Ziel sei es, auch im Zeitalter der Digitalisierung am Markt zu arbeiten. Wegen Erreichung der Altersgrenze ist Gerhard Schärl aus Hohenburg aus dem Aufsichtsrat der Bank ausgeschieden. Seit dem Jahr 2006 gehörte er dem Gremium an. Einstimmig wiedergewählt wurde Franz Josef Einhäupl.

Stellvertretende Landrätin Brigitte Bachmann und Oberbürgermeister Michael Cerny wissen die Vorzüge der Genossenschaftsbank sehr zu schätzen, so sagten sie. Vom Berufsanfänger bis zu 60+ sei die VR Bank die richtige Anlaufstelle, sagte Brigitte Bachmann. Michael Cerny betonte die Wichtigkeit der Bank als Wirtschaftsförderer und Arbeitgeber in der Region.

VR-Bank in Zahlen8420 Mitglieder tragen die Volksbank-Raiffeisenbank Amberg mit ihren knapp 32 000 Kunden. 223 000 Euro Dividende werden für die Geschäftsanteile ausgeschüttet. An 857 Seminartagen haben sich die Bankmitarbeiter weitergebildet. Durchschnittlich nutzen 1800 Personen täglich das Onlinebanking. Von den 174 Mitarbeitern sind 13 Auszubildende.

Zwölf Geschäftsstellen, eine SB-Filiale, acht Einzahlungsautomaten, vier Serviceterminals für Überweisungen, drei Münzrollgeber und vier Kleingeldeinzahler unterhält die Bank in der Region. 1,5 Millionen Euro Steuern zahlte die Bank. 83 700 Euro Spendengelder wurden vergeben. 771 Millionen Bilanzsumme, 638 Millionen Einlagen, 426 Millionen Euro an Krediten stehen in der Bilanz. 91 Millionen Euro an Kredite wurden 2016 ausgereicht. 2185 Vorsorgeprodukte wurden den Kunden vermittelt. (bö)


Wir haben seit 150 Jahren keinen volkswirtschaftlichen Schaden angerichtet. Jetzt werden wir, die Mittelstandsbanken, in Sippenhaft mit den Spekulanten aus dem Großbankenbereich genommen.Andreas Reindl, Vorstand der Volksbank-Raiffeisenbank
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