04.04.2009 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

Dienstleistungsunternehmen 37° Dialog GmbH startet zum 1. Juni in Amberg 100 neue Arbeitsplätze für Amberg

Lichtblick in Zeiten der Wirtschaftskrise: Die 37° Dialog GmbH, ein Dienstleistungsunternehmen im Bereich Dialogmarketing, siedelt sich in Amberg an. Das Unternehmen startet zum 1. Juni und will bis Oktober 100 neue Arbeitsplätze schaffen. Langfristig sollen sogar rund 400 Mitarbeiter beschäftigt werden.

von Andrea Mußemann Kontakt Profil

Zur Vertragsunterzeichnung hatte OB Wolfgang Dandorfer am Freitag ins Rathaus geladen. Geschäftsführerin Jutta Birzer verteilte vorab Lorbeeren an die Beteiligten: „Wir hatten in Amberg sofort das Gefühl, dass wir menschlich und wirtschaftlich willkommen sind. Das hohe Engagement der Behörden vor Ort hatten uns bestätigt, hier richtig zu sein.“ OB Dandorfer bezeichnete die Entscheidung in diesen „ungewöhnlichen Zeiten“ als „Glücksfall“.

22.00 Quadratmeter im AC-Park

Das Unternehmen wird sich auf 2200 Quadratmeter im AC-Park (ehemals Südcolor) im Industriegebiet Süd ansiedeln. Bernd Wagner von der Eigentümergemeinschaft Brunner/ Geiger/ Wagner ist der künftige Vermieter des Call-Center-Dienstleisters und somit Vertragspartner der 37° Dialog GmbH. Er betonte, dass er sie „in allen Belangen“ unterstützen werde. Die Eigentümergemeinschaft stecke 300 000 Euro in den Umbau. 2,1 Millionen Euro investiert die neue Firma in ihren Standort.

Optimale Rahmenbedingungen

„Sie sehen schon an meinem Gesichtsausdruck, dass ich glücklich bin“, sagte Arbeitsagentur-Chef Franz Elsner. „Endlich siedelt sich ein Dienstleister an, wir haben lange gehofft.“ Seit Wochen sei die Behörde dabei, potenzielle Mitarbeiter für die neue Firma aufzulisten. „Wir haben viele, die sehr qualifiziert sind, allerdings sind auch kurzfristige Qualifizierungsmaßnahmen in Planung.“ Die Arbeitsagentur werde alles dafür tun, die Rahmenbedingungen optimal zu gestalten. Gewerbebau-Chef Jürgen Hoffmann fungierte als Bindeglied zwischen Unternehmen und Stadt. Er stellte insbesondere den „interkommunalen Aspekt“ heraus. „Wir haben uns mit den Landkreisvertretern zusammengesetzt, und dabei war uns völlig egal, ob der künftige Standort Amberg oder Amberg-Sulzbach sein wird. Ziel war, das Unternehmen zu holen.“

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.