Dr. Wolfram Schief übernimmt Leitung der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie
Neuer Chefarzt steigert Versorgung

OB Michael Cerny, Vorstand Manfred Wendl (von rechts) und Ärztlicher Direktor Harald Hollnberger (links) hießen den neuen Chefarzt für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Wolfram Schief (Mitte), und seine Frau Gabriele samt Familie in Amberg willkommen. Bild: Steinbacher

Nachdem die geplante Besetzung der Chefarztstelle mit dem vorherigen Bewerber im vergangenen Jahr schiefgegangen war - er hatte wie berichtet seine Zusage zurückgezogen - klappte es jetzt mit einem neuen Kandidaten, der Schief heißt. Oberbürgermeister Michael Cerny, der Verwaltungsratsvorsitzende des Amberger Klinikums, freute sich, dass mit Dr. Wolfram Schief zum 1. Januar "ein erfahrener und kompetenter Mediziner für St. Marien gewonnen werden konnte".

Der 47-Jährige ist Nachfolger des Ende Juli in den Ruhestand verabschiedeten Professor Dr. Georg Späth und hat nun die Leitung der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie übernommen. Am Donnerstagabend wurde er bei einer Feierstunde im Großen Rathaussaal offiziell in sein Amt eingeführt. Der OB zeigte sich dabei überzeugt, dass der neue Mann "die Entwicklung des Klinikums voranbringen wird". "Aufbauend auf Ihrer Erfahrung als Arzt und Ihren Fähigkeiten als Führungskraft können wir sicher die chirurgische Versorgung der Patienten in der Region weiter ausbauen", betonte auch St. Mariens Vorstand Manfred Wendl . Als geschäftsführender Oberarzt am Städtischen Klinikum in Frankfurt und als kommissarischer Chefarzt am Klinikum Hanau habe Schief seine Fähigkeiten ebenso unter Beweis gestellt wie durch seine "sehr breite chirurgische Ausbildung mit mehreren zusätzlichen Qualifikationen".

Wendl und St. Mariens Ärztlicher Direktor Dr. Harald Hollnberger hoben hier neben den Facharztqualitäten in Allgemein- und Thoraxchirurgie Schiefs Spezialkenntnisse im Viszeralbereich bei minimalinvasiven Eingriffen und in der onkologischen Versorgung bei Tumorerkrankungen hervor. Davon würden Patienten sowohl im Darm- als auch im Onkologie-Zentrum "in hohem Maße profitieren".

"Aufgrund der Spezialisierung der Chirurgie ist es in der heutigen Zeit eine Seltenheit, Ärzte zu finden, die das Fachgebiet der Allgemein-, Viszeral- und Thorax- sowie und auch der Kinderchirurgie so breit und vor allem mit so einem Spezialisierungsgrad anbieten können", betonte Hollnberger.
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