15.10.2017 - 15:00 Uhr
Oberpfalz

Herding Filtertechnik investiert rund fünf Millionen Euro Klares Bekenntnis zum Standort Amberg

Gleich doppelt kann der renommierte Filterhersteller Herding jetzt die Sektkorken knallen lassen. Zum einen wird das im Industriegebiet Nord beheimatete Unternehmen in diesem Jahr 40 Jahre alt. Auf der anderen Seite weiht Herding am Freitag den neuen, rund 1700 Quadratmeter großen Bürokomplex samt Kantine ein. Am Samstag, 21. Oktober, kann sich dann die Bevölkerung beim Tag der offenen Tür ein Bild von diesem innovativen Unternehmen machen.

Herding ist bereit für die Zukunft. Am Stammsitz des Unternehmens im Industriegebiet Nord wurden fünf Millionen Euro investiert. Bild: exb
von Andreas Ascherl Kontakt Profil

Mit der offiziellen Einweihung des neuen Verwaltungsgebäudes setzt Herding klare Zeichen für die Zukunft am Standort Amberg. Mit einem feierlichen Festakt am Freitag, 20. Oktober, werden diese beiden Anlässe gebührend gewürdigt. Geladen sind Gäste aus Politik und Wirtschaft - darunter Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny und Architekt Heinrich Benker. Auch nationale und internationale Kunden, Geschäftspartner sowie selbstverständlich die Mitarbeiter mit ihren Familien - darunter sehr viele langjährige Angestellte, die seit ihrer Lehrzeit bei Herding beschäftigt sind.

Die Anfänge der Herding GmbH Filtertechnik gehen auf das Jahr 1977 zurück. Dort stößt man auf die beiden Firmengründer Walter Herding und Gerhard Stich, angesiedelt im Bereich Maschinenbau, deren Kunden vornehmlich aus dem Industriezweig Steine und Erden sowie dem Bergbau kommen. Verglichen mit heute hat sich im Lauf von 40 Jahren Firmengeschichte ein weltweit agierendes Unternehmen entwickelt, das eine enorme Bandbreite industrieller Branchen bedient - das sich global ausrichtet, aber regionale Verbundenheit zu Amberg zeigt.

Thema Nachhaltigkeit

Dieses Bekenntnis zum Hauptsitz Amberg unterstreicht die groß angelegte Umstrukturierung des Firmengeländes mit einer Gesamtinvestitionssumme von über fünf Millionen Euro. Mit dem Ziel, zeitweise räumlich ausgelagerte Unternehmensbereiche wieder am Hauptstandort zusammenzuführen, entstanden auf dem Areal mit etwa 1600 Quadratmetern Nutzfläche bereits vor eineinhalb Jahren zusätzliche Hallen, großzügige Parkmöglichkeiten oder auch eine moderne Infrastruktur. Und nun das neue Verwaltungsgebäude mit fast 1700 Quadratmetern inklusive Angliederung einer geräumigen Kantine. Mit einem KfW-geförderten Baukonzept, das gezielt auf Nachhaltigkeit im Bereich Energie und Umwelt setzt, kann die beispielsweise im Produktionsbereich als Nebenprodukt entstehende Energie zum Heizen oder Kühlen genutzt werden.

Mittels einer Absorbtionskälteanlage und einer Art Pufferspeicher ist die ausschließliche Nutzung der Eigenenergie für die Heizung oder Gebäudekühlung möglich. Eine Gastherme etwa oder andere Beheizungsarten sind damit nicht nötig. "Es ist eigentlich unser aller Pflicht", so Walter Herding, "bei Ökologie vorausschauend und langfristig zu handeln."

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