Jahresbilanz der Amberger Filiale im Rathaus vorgestellt
"Fast täglich neuer Kunde" bei Sparda-Bank

Sind mit der aktuellen Geschäftsentwicklung der Sparda-Bank Ostbayern und der Filiale Amberg zufrieden und sehen optimistisch in die Zukunft (von links): Filialleiterin Sabine Seberak, Vorstandsvorsitzender Georg Thurner, Vorstandsmitglied Michael Gruber und der stellvertretende Amberger Filialleiter Johannes Koller. Bild: Uschald

Sowohl für die Sparda-Bank Ostbayern als auch für ihre Amberger Filiale war 2017 ein solides Geschäftsjahr. Dies unterstrichen Vorstandsvorsitzender Georg Thurner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender Michael Gruber sowie Sabine Seberak, Leiterin der Filiale Amberg, bei der Vorlage von Bilanz und Entwicklungen des Vorjahres.

In Amberg wuchsen nach Angaben der Bankvertreter Einlagen und Kredite auf hohem Niveau weiter an. Ende 2017 legten demnach die Amberger Kunden 86,2 Millionen Euro (plus 12,0 Prozent) an. Dies sei eine Steigerung von 9,2 Millionen Euro. Die Kredite stiegen laut Seberak um 5,6 Prozent oder 3,6 Millionen Euro auf 67,5 Millionen Euro. Die Mitgliederzahl der Genossenschaftsbank wuchs laut Presseinformation auf 5171 (plus 2,1 Prozent) an. Erfreulich für die Filiale seien die 300 neu eröffneten Girokonten in Amberg gewesen.

Die Geschäftsstelle an der Marienstraße verzeichne auch bei Baufinanzierungen eine gute Entwicklung, betonte Seberak: "Wir konnten im vergangenen Jahr fast täglich einen neuen Kunden gewinnen." Die Bank habe in der Region derzeit über 5500 Nutzer. Zunehmend beliebt sei der Erwerb von Studentenappartements als Geldanlage, war zu erfahren.

Was das örtliche Sponsoring anbelangt, so verwies Seberak auf diverse Spenden, etwa für das Prechtl-Kabinett des Stadtmuseums oder für Kindergärten. Insgesamt, bilanzierte Thurner, gebe die Filiale jährlich zwischen 30 000 und 40 000 Euro aus. Schwerpunkt seien Kunst und Kultur.

Der Vorstandsvorsitzende verdeutlichte bei dem Jahresgespräch im Amberger Rathaus, dass die Sparda-Bank, die sich 1999 in Amberg niedergelassen hat und seit 2013 an der Marienstraße logiert, den Kassenbetrieb eingestellt, aber eine Selbstbedienungs-Zone eingerichtet hat.

Thurner fasste bei dem Treffen zusammen: "2017 setzte sich der Wandel in der Bankenlandschaft fort, der im genossenschaftlichen Miteinander von Kunden und Mitarbeitern erneut herausragend angenommen wurde." Vorstandsmitglied Michael Gruber zufolge sind bei der Bank Einlagen und Kredite auch 2017 kräftig gewachsen. Das ungebrochen hohe Einlagenwachstum sei in Zeiten niedrigster Zinsen ein Beleg für das hohe Vertrauen der Kunden: "2017 wurden neue Kredite in Höhe von mehr als 270 Millionen Euro vergeben. Insgesamt können wir damit über 1,3 Milliarden Euro an Kundenkrediten ausweisen, was einem Wachstum von 7,2 Prozent entspricht. Unsere Expertise in Sachen Baufinanzierung trägt hier Früchte."

Die Eigenkapitalausstattung sei zudem weiterhin sehr stabil und betrage derzeit 19,36 Prozent. Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen würden damit übererfüllt.
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