11.04.2018 - 16:18 Uhr
Oberpfalz

Letztes Dienstgebäude für Hochschule saniert Kaiser Wilhelm nun endgültig Geschichte

Festakt an der Hochschule: Das neue Verwaltungs- und Projektgebäude auf dem OTH-Campus hat 2,4 Millionen Euro gekostet. Damit ist das letzte Dienstgebäude in der ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Kaserne saniert worden.

Das letzte ehemalige KWK-Dienstgebäude ist saniert und dient nun als Verwaltungs- und Projektgebäude. Symbolisch schneiden (von links) Karlheinz Brandelik (Gewerbebau), Johann Schmalzl (IHK), Bürgermeisterin Brigitte Netta, Erich Voss (Förderverein der Hochschule), OTH-Präsidentin Andrea Klug sowie Kanzler Ludwig von Stern das Absperrband durch. Bild: gf
von Autor GFRProfil

Amberg. (gfr) Bei der Einweihung sagte Gewerbebau-Geschäftsführer Karlheinz Brandelik, dass sich der Freistaat mit 1,1 Millionen Euro an dem Vorhaben beteiligt hat. OTH-Präsidentin Andrea Klug unterstrich, dass Tradition und Moderne, Alt und Neu, Bestehendes und Innovatives an dieser Stelle auf einzigartige Weise verbunden seien. Das letzte Bundeswehrdienstgebäude mit historischem Bestand sei mit viel Geschick saniert worden. Es zeige innen und außen eine zeitgemäße Handschrift.

Im Erdgeschoss ziehen laut Klug zentrale Studienservice-Einrichtungen wie International Office und Career Service ein. Sie dienen den Studierenden als zentrale Anlaufstellen. In die darüber gelegenen Stockwerke sei die Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik eingezogen. Außerdem, so die Präsidentin, finde die Digitale Gründerinitiative Oberpfalz hier ein neues Zuhause. Gewerbebau-Geschäftsführer Karlheinz Brandelik betonte, dass die OTH ein Glücksfall für Amberg sei, denn mit ihr sei "Leben in unsere Stadt" gekommen. Eine Hochschule stärke die Innovationskraft der örtlichen Firmen und biete außerdem Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Nach zehnmonatiger Bauzeit könne das sanierte Gebäude nun rechtzeitig zum Start der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz seiner Bestimmung übergeben werden. Gemeinsam sei bisher viel erreicht worden, sagte Brandelik, und auch in Zukunft stehe die Gewerbebau als Wirtschaftförderer zur Verfügung.

Er spüre Aufbruchsstimmung, sagte Erich Voss, der Vorsitzende des OTH-Fördervereins, der erst vergangene Woche weitere 50 000 Euro für die Deutschland-Stipendien zur Verfügung gestellt hatte. Stolz sei er auch darauf, dass an der Hochschule die Förderquote mit 1,4 Prozent fast doppelt so hoch liege wie der Bundesdurchschnitt. Die jungen Preisträger fänden einen komfortablen Arbeitsplatz vor, an dem sich motiviert arbeiten lasse. Außerdem biete die OTH einen hervorragenden Service für ihre Studierenden. Abschließend betonte Voss, er sei froh, dass der Förderverein das neue Gebäude nicht finanzieren musste. Bei einem Rundgang wurden die neuen Räume und ihre Funktionen der Öffentlichkeit vorgestellt. Präsidentin Andrea Klug fasste dabei für alle zusammen: "Im neuen Gebäude steckt jede Menge Innovationspotenzial."

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