09.10.2008 - 00:00 Uhr
Oberpfalz

OB Dandorfer und Landrat Reisinger bei Wirtschaftsjunioren Der neue Gleichklang

von Erich Lobenhofer Kontakt Profil

Einen bisher nicht gekannten Gleichklang zwischen Stadt und Land erfuhren die Wirtschaftsjunioren Amberg-Sulzbach, als sie die Vorstellungen von OB Wolfgang Dandorfer und Landrat Richard Reisinger (beide CSU) zum Zusammenspiel zwischen Amberg und dem Landkreis hörten. Im König-Ruprecht-Saal hieß Vorstandssprecherin Dr. Gudrun Frey die Gäste willkommen. Gemeinsam mit anderen Vertretern ließ sie keinen Zweifel, dass die Wirtschaftsjunioren vehement für das Gewerbegebiet Fuchsstein eintreten. Trotz des Bürgerentscheids stünden sie hinter den Planungen, insbesondere auch, weil es derzeit in Amberg sehr schwer sei, Gewerbegrundstücke in ausreichender Größe zu erwerben.

In seiner Vorstellung nannte Landrat Reisinger die flächendeckende Breitbandversorgung des Landkreises die "größte Herausforderung". Schließlich wusste er: "Der Druck der Bevölkerung ist sehr stark." Zugleich forderte er kräftige Investitionen für die Krankenhäuser in Sulzbach-Rosenberg und Auerbach und kündigte an: "Es wird ein Konzept geben, das etwas kosten wird." Amberg, darin waren sich die zwei Politiker einig, werde Drehscheibe mehrerer Verkehrsverbünde. Hinsichtlich der Vermarktung müssten Stadt und Land eng kooperieren.

OB Dandorfer streifte das Thema Windkraftnutzung und sprach den Einsatz von Biogasanlagen an. Angesichts der Widerstände in Amberg wusste er: "Alle wollen für den Klimawandel etwas tun, aber wenige nur sind bereit, dafür etwas zu tun."

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