09.04.2018 - 11:50 Uhr
Oberpfalz

Volks- und Raiffeisenbank mit neuem Spitzenwert Rekord im Milliarden-Bereich

Die Volks- und Raiffeisenbank zieht für das Geschäftsjahr 2017 eine positive Bilanz. Fast in allen Geschäftsbereichen sind Zuwächse zu verzeichnen. Die Kreditvergabe floriert.

Die Vorstände Dieter Paintner (links) und Andreas Reindl präsentieren die Zahlen der Volks- und Raiffeisenbank für das Geschäftsjahr 2017. Bild: exb
von Thomas Kosarew Kontakt Profil

 Die Vorstände Dieter Paintner und Andreas Reindl präsentierten nun die Zahlen. Die größte davon befindet sich im zehnstelligen Bereich: Das betreute Kundenvolumen kletterte im vergangenen Jahr auf den neuen Höchstwert von 1,48 Milliarden Euro. Wachstumstreiber sei das Kreditgeschäft mit einem Zuwachs von 6,6 Prozent gewesen. Die neu vergebenen Kredite summieren sich auf 106 Millionen Euro. Paintner bewertet das Ergebnis so: "Darauf können wir stolz sein, denn seit vielen Jahren ist das Bankgeschäft durch immens gestiegene regulatorische Anforderungen beeinträchtigt." Ein Ende sei nicht absehbar.

Ihre hohe Wettbewerbsfähigkeit führt die Bank auf die Nähe zu ihren Privat- und Firmenkunden zurück. In den unverändert zwölf Filialen und einer Selbstbedienungs-Geschäftsstelle (Fleurystraße) können die mittlerweile 31 580 Kunden das persönliche Gespräch sowie alle Leistungen einer modernen Bank in Anspruch nehmen. Beratung vor Ort soll weiterhin die Kernkompetenz bleiben.

Die stärkste Ertragssäule der Bank sei das zinsabhängige Geschäft. Durch die inzwischen dauerhafte Niedrigzinsphase werde auch das Zinsergebnis in der VR-Bank zunehmend belastet. Dagegen seien die Einnahmen aus dem Provisionsgeschäft, der zweitwichtigsten Ertragsquelle, deutlich gestiegen, wodurch die Rückgänge im Zinsergebnis laut Paintner und Reindl zum großen Teil kompensiert werden konnten. Das erreichte Betriebsergebnis sei deswegen als durchaus zufriedenstellend zu bezeichnen. Es ermögliche erneut eine deutliche Stärkung ihres Eigenkapitals. Inzwischen sei es auf 85,2 Millionen Euro angestiegen. Insgesamt vertrauten die Kunden der Bank 622 Millionen Euro an Einlagen an.

Das Institut zähle zu den größten Steuerzahlern in der Region und leistet damit eine wichtige Unterstützung für die regionale Weiterentwicklung. Paintner: "Zusammen mit unseren Mitarbeitern haben wir an Vater Staat insgesamt 2,9 Millionen Euro abgeführt." Der für das Personal zuständige Andreas Reindl zieht vor diesem Hintergrund eine positive Bilanz. "Wir beschäftigen 172 Mitarbeiter, elf davon sind Auszubildende. Damit gehören wir zu den wichtigsten Arbeitgebern in der Region." Auch sozial nehme die Bank ihre Verantwortung wahr, denn sie habe im Geschäftsjahr 80 500 Euro für die Unterstützung karitativer Einrichtungen und für Vereine gespendet.

Die Vorstände sehen für das laufende Jahr neben der anhaltenden Niedrigzinsphase die großen Herausforderungen vor allem in den Möglichkeiten der Digitalisierung und in den unverändert hohen regulatorischen Anforderungen.

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