DJK Ammerthal Sonntag in Bamberg - Don Bosco feuert Trainer Dumpert - Punktausbeute könnte ...
Nicht ganz zufrieden

Lokales
Ammerthal
20.04.2013
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In den Abstiegsstrudel verwickelt ist Ammerthals Gegner am Sonntag, DJK Don Bosco Bamberg. Die Oberfranken führten zu Saisonbeginn nach dem zweiten Spieltag geradezu sensationell die Tabelle der Bayernliga Nord vor zahlreichen namhaften Vereinen an, bevor die Mannschaft von der Realität eingeholt und mittlerweile nach hinten durchgereicht wurde. Aktuell belegt Bamberg Platz 15. Wäre jetzt Schluss, ginge es für den Mitaufsteiger in die Relegationsmühle. Dies soll natürlich vermieden werden. Die erste Maßnahme: Die Vereinsführung trennte sich am Freitag von Trainer Heiner Dumpert. "Der nötige Rückhalt im Verein war nicht mehr vorhanden", erklärte DJK-Abteilungsleiter Rainer Schmidt. Der bisherige Co-Trainer Georg Hoydem übernimmt.

Wie die Bamberger Mannschaft darauf reagiert, wird die DJK Ammerthal am Sonntag feststellen, die erst eine Niederlage im neuen Kalenderjahr nach sieben Ligaspielen hinnehmen musste. Das war am 6. April beim 0:1 gegen Aufstiegsaspiranten TSV Großbardorf. Trotzdem ist man im Lager der DJK nicht mit der Ausbeute zufrieden. Bedingt durch vier Unentschieden und lediglich zwei Siegen hat sich die Truppe in ein gewisses Eichhörnchenprinzip verstrickt, was zur Folge hat, dass der Klassenerhalt für die Elf von Robert Ziegler trotz ihrer 37 Punkte noch nicht ganz in trockenen Tüchern ist. Die Konkurrenz aus den hinter Regionen der Tabelle punktet fleißig, so dass die DJK gut beraten wäre, die gegenwärtige Situation nicht zu unterschätzen, denn rein rechnerisch ist da noch einiges möglich.
Die Spieler der DJK Ammerthal sollten sich auch aufgrund einer negativen Bilanz der Bamberger nicht blenden lassen, denn die letzten Gegner der DJK Bamberg stammten aus der gesamten Bayernligaspitze mit Großbardorf (1:2), Amberg (0:2), Schweinfurt (0:2) und Jahn Forchheim (2:3). Dass Ammerthal am 29. Spieltag auch noch nach hinten aufpassen muss, hat sich die Mannschaft auch ein Stück weit selbst zuzuschreiben. Die Mannschaft macht aus ihrer Qualität und den daraus resultierenden Torchancen zu wenig, bringt sich durch fehlende Kaltschnäuzigkeit und Konzentrationsschwäche vor dem gegnerischen Kasten selbst unter Zugzwang.

Dennoch blickt Trainer Robert Ziegler optimistisch in die Zukunft: "Wir betreiben einen hohen Aufwand, der mit Sicherheit auch mal belohnt wird." Der Kunstrasenplatz in Bamberg, auf dem die DJK in der Wintervorbereitung einige Testspiele absolvierte, sollte nicht zum Nachteil für die Ammerthaler werden, auch wenn Bamberg mit den Tücken der Gegebenheiten natürlich weitaus besser vertraut ist.
Ein Plus bei der DJK ist nach der Winterpause sicherlich der vergrößerte Spielerkader, zumindest verdeutlichten dies die zurückliegenden Partien. Trotz der zahlreichen verletzungsbedingten Ausfälle mit Philipp Lämmert, Jan Fischer, Rafael Wodniok, Dominik Haller und Vittorio Romano war ein Leistungsabfall in jeglicher Hinsicht kaum festzustellen.

"Die vermeintlichen Ersatzspieler machten ihre Sache sehr gut. Man hat gesehen, dass sich die Mannschaft als Einheit präsentierte", sagte Ziegler. Diese fünf Spieler sind auch gegen DJK Bamberg erneut zu ersetzen, wenngleich bei Jan Fischer die Hoffnung zumindest auf einen Kurzeinsatz nicht ausgeschlossen ist.

DJK Ammerthal: Schmidt, Schober, Meier, Jobst, Leikam, Kuntuala, F. Lincke, T. Lincke, Richter, Pfann, Petzold, Pöllinger, Yildirim, Ferstl, Örken.
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