Gesicherte DJK Ammerthal bei Jahn Forchheim - Schwerstarbeit für die Defensive
Sorgenfrei zum Spitzenreiter

Lokales
Ammerthal
04.05.2013
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Beeindruckend demonstrierte die DJK Ammerthal beim 1:0-Sieg gegen den Titelfavoriten 1. FC Schweinfurt 05, wie viel Potenzial in dieser Mannschaft steckt. Mehrere taktische Wechsel sorgten dafür, dass der Gegner praktisch zu keinem Zeitpunkt richtig Zugriff auf die Partie bekam. Mit diesem überaus wichtigen Sieg hat sich die DJK wohl aller Sorgen entledigt, noch in die hinteren Tabellenregionen zu geraten.

Man darf gespannt sein, was sich Trainer Robert Ziegler am Samstag (Anstoß 14.30 Uhr) beim Bayernliga-Tabellenführer Jahn Forchheim einfallen lässt, um die nächste Überraschung landen zu können. Im Hinspiel musste die DJK trotz einer optischen Feldüberlegenheit am Ende eine bittere 1:3-Niederlage hinnehmen. Ein Grund war, dass Forchheim seine wenigen Torchancen eben konsequent nutzte, während es der DJK im Abschluss wieder mal gewaltig an Effektivität fehlte. Die Chancen konsequent nutzten, ist aber Voraussetzung, um beim Spitzenreiter etwas Zählbares mitzunehmen. Die Mannschaft um DJK-Schlussmann Kevin Schmidt sollte im Abschluss konzentriert zu Werke gehen.
Auf die Ammerthaler Defensive wird Schwerstarbeit zukommen, denn die Mannschaft von Jahn-Trainer Michael Hutzler ist in der Offensive mit Ligatoptorjäger Tom Jäckel (25 Treffer) und Tobias Ulbrich (12) überdurchschnittlich gut. Hier gilt es entsprechend dagegen zu halten, klug zu agieren und zu versuchen, die Zweikämpfe für sich zu entscheiden. Die Favoritenbürde liegt auch dieses Mal erneut ganz klar bei den Oberfranken. Bange ist den Ammerthaler vor der Aufgabe aber nicht. "Wenn wir so auftreten wie zuletzt gegen Schweinfurt, besteht auf jeden Fall die Chance aus Forchheim etwas mitzunehmen", sagte Ziegler. "Für Forchheim sind die letzten Spiele in dieser Saison nach dem Verzicht auf einen möglichen Aufstieg in die Regionalliga eine Frage der Ehre."

Natürlich ist der Entschluss, aus wirtschaftlichen und strukturellen Gründen auf eine Zulassung für die Regionalliga zu verzichten, bitter für die Spieler, die bis dato eine glänzende Saison spielen. Aber die Mannschaft lässt sich keineswegs hängen, hat dies zuletzt mehrfach bewiesen und will trotz dieser für einen Sportler sicherlich unbefriedigenden Vereinsvorgabe am Ende ganz vorne in der Tabelle stehen.
Personell gibt es bei der DJK weiter keine Entwarnung, so dass Ziegler jetzt gegen Ende der Saison wegen der Ausfälle der verletzten Phillip Lämmert, Rafael Wodniok, Dominik Haller und Vittorio Romano nur ein Miniaufgebot zur Verfügung steht.

DJK Ammerthal: Schmidt, Schober; Meier, Jobst, Fischer, Leikam, F. Lincke, Richter, T. Lincke, Kuntuala, Pfann, Ferstl, Pöllinger, Petzold, Yildirim.
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