29.09.2017 - 22:22 Uhr
AmmerthalSport

Bayernliga: DJK Ammerthal will gegen die SpVgg Ansbach wieder ein anderes Gesicht zeigen Den Grusel-Kick vergessen machen

Bereits am Samstag (30. September) beginnt für die DJK Ammerthal in der Bayernliga Nord mit dem Heimspiel gegen die SpVgg Ansbach (15 Uhr) ein Kräftemessen gegen die derzeitigen aufstrebenden Mannschaften in dieser Liga.

von Autor RBAProfil

Am Dienstag (3. Oktober) geht es zu Jahn Forchheim, dann folgt ein Heimspiel gegen Viktoria Aschaffenburg, bevor man am letzten Spieltag der Hinrunde beim TSV Aubstadt antreten muss. Allesamt Mannschaften, gegen die man schon einen sehr guten Tag erwischen muss, um bestehen zu können.

Die Konzentration ist aber jetzt erst mal auf die Spielvereinigung Ansbach gerichtet. Einen völlig gebrauchten Tag erlebte die Mannschaft um Trainer Jürgen Press im Derby gegen den FC Amberg (1:3). Völlig unerklärlich hier der krasse Leistungsabfall gegenüber dem Spiel ein paar Tage vorher gegen Bayern Hof (4:1), was wohl einzig und allein auf mangelnde Einstellung zurückzuführen ist, anders war dieses Desaster schlichtweg nicht nachvollziehbar. Die Köpfe müssen jetzt schnellstens wieder nach oben gegen, denn nun hat das DJK-Team die Möglichkeit den Gruselkick von Amberg gegen Ansbach vergessen zu machen. Dazu ist aber definitiv eine Leistungsexplosion nötig, ansonsten wird die nächste Pleite nicht lange auf sich warten lassen.

Die Mannschaft aus der mittelfränkischen Bezirkshauptstadt zählt zweifelsohne zu den positiven Erscheinungen der Liga. Sieben Siege und ein Unentschieden stehen zu Buche, fünf mal gingen Ansbacher um das Trainergespann Duane-Carl Collins und Marco Schülein leer aus. Dass die Grün-Weißen in der Lage sind, jedes Team in dieser Spielklasse vor richtig ernsthafte Probleme zu stellen, ist bekannt. Zu spüren bekamen dies unter anderem auch schon die führenden Mannschaften im laufenden Wettbewerb.

Ammerthals Chefcoach Jürgen Press weiß um die schwere der Aufgabe und nimmt seine Mannschaft dementsprechend auch in die Pflicht: "Nach der indiskutablen Leistung in Amberg erwarte ich wieder ein positiveres Auftreten von meiner Elf", so der Appell des Trainers. Die extrem schwankenden Leistungen der Truppe immer nur auf die Verletzungsmisere zurückzuführen, sollte auch nicht immer als Aufhänger geltend gemacht werden. Trotz der vielen Ausfälle steht ja ohne wenn und aber immer noch eine gestandene Mannschaft auf dem Platz, mit Spielern die insgesamt mehrere Hundert Bayernliga-und Regionalligaeinsätze vorzuweisen hat.

Dennoch gilt es gilt höllisch aufzupassen, um sich von den Relegationsplätzen fern zu halten. In personeller Hinsicht wird es gegenüber dem letzten Spiel wiederum Veränderungen geben. Benjamin Burger kehrt nach überstandener Grippe zurück, dafür wird Ralf Egeter wohl wegen Grippe nicht zur Verfügung stehen.

Ein Wiedersehen gibt es am Rande dieser Partie mit Marcel Fürsattel, der drei Jahre lang erfolgreich das Trikot der DJK überstreifte.

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