27.04.2018 - 20:42 Uhr
AmmerthalOberpfalz

DJK Ammerthal bei der SpVgg Ansbach Nach Kraftakt zurück zur Normalität

Die Tabelle der Fußball-Bayernliga Nord ist nach den vielen Nachholspielen nun endlich begradigt. Es stehen noch vier Spieltage auf dem Programm, dabei hat die DJK Ammerthal zwei Heimspiele und zwei Auswärtspartien. Am Samstag, 28. April, geht es in die mittelfränkische Bezirkshauptstadt, zur SpVgg Ansbach (15 Uhr). Nach der Ammerthaler Derbywoche mit einem Sieg gegen den FC Amberg (2:1) und einer Niederlage gegen die DJK Gebenbach (1:3) sind auch die englischen Wochen abgeschlossen und es kehrt wieder Normalität ein.

von Autor RBAProfil

Spieler und Verantwortliche mussten an ihre Grenzen gehen, um den vollgepackten Spielplan durchziehen zu können. Platz zehn und 40 Punkte stehen jetzt bei der DJK zu Buche. Entscheidend war die Tatsache, dass gegen die Mannschaften aus dem Tabellenkeller in den Nachholspielen voll gepunktet wurde und sich die Mannschaft von Trainer Jürgen Press dadurch selbst aus dem Abstiegsschlamassel ziehen konnte.

Ein Kraftakt der Mannschaft, der in Anbetracht der personell prekären Situation höchst lobenswert ist. Zu Belohnung gab Press der Mannschaft nach dem Dienstagsspiel gegen Gebenbach ein paar Tage trainingsfrei, so dass die Mannschaft den Akku wieder etwas auftanken konnte. Die Elf des Ansbacher Trainergespanns Collins/Schülein spielte bisher insgesamt eine ordentliche Runde mit teilweise sehr guten Ergebnissen. Dabei konnten 47 Punkte erarbeitet werden, der sechste Tabellenplatz dürfte mehr als zufriedenstellend sein. Dass das Team um SpVgg Kapitän Christopher Hasselmeier seit vier Spieltagen auf einen Sieg wartet, fällt aufgrund der guten Hinrunde weniger ins Gewicht, zumal die letzten Gegner bis auf Bayern Hof (1:1) allesamt im vorderen Bereich angesiedelt waren.

Zum Verschenken haben beide Teams jedoch nichts, das Punktekonto soll hüben wie drüben weiter aufgebessert werden, entsprechend werden die Trainer ihre Mannschaften darauf vorbereiten. DJK-Coach Jürgen Press hofft, trotz der zahlreichen Ausfälle irgendwie eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz zaubern zu können. "Nach dem nicht belohnten Fight im Heimspiel gegen Gebenbach wollen wir dafür nun in Ansbach einen neuen Anlauf unternehmen, um das Punktekonto zu erhöhen. Ich hoffe, die Verletzung von Andi Wendl, die er sich vor dem letzten Derby zugezogen hat, ist nicht so schwerwiegend, sonst könnten wir nur mit elf gesunde Feldspieler anreisen."

Ziel ist es, den Platz nicht als Verlierer zu verlassen, eine Punkteteilung in diesem schweren Auswärtsspiel würde wohl jeder im Lager der DJK sofort unterschreiben.

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