05.11.2017 - 21:32 Uhr
AmmerthalSport

DJK Ammerthal in Erlangen-Bruck haushoch überlegen – Kalte Dusche zum 2:2 Partie komplett auf den Kopf gestellt

Erlangen/Ammerthal. Bitter aus Sicht der DJK Ammerthal, die beim heimstarken FSV Erlangen-Bruck ein richtig gute Spiel ablieferte und nur mit einem 2:2-Unentschieden die Heimreise antreten musste. Über die gesamten 90 Minuten war die Elf von Trainer Jürgen Press nahezu in allen Belangen das klar besser Team auf dem Platz, dennoch schaffte es die DJK nicht, drei Punkte einzufahren.

Friedrich Lieder. Bild: ref
von Autor RBAProfil

Bei Dauerregen und tiefen Untergrund machte der Gastgeber aus eineinhalb Torchancen zwei Tore und stellte den Spielverlauf damit komplett auf den Kopf. Dabei begann die Partie verheißungsvoll für die Platzherren, nachdem Hayri Özdemir mit kräftiger Windunterstützung nach einer überflüssigen Ecke bereits in der 4. Spielminute die 1:0-Führung markierte. Ammerthal schüttelte sich kurz und riss das Spielgeschehen im Verlauf mehr und mehr an sich. Die DJK erhöhte den Druck und drängte massiv auf den Ausgleich, der mehrmals in der Luft lag. So zielte Tom Abadjiew in der 12. Minute nur haarscharf am Tor des Ex-Ammerthalers Mathias Beck vorbei. Die DJK probierte es immer wieder über die Flügel, dabei donnerte Ralf Egeter (27.) den Ball nach einem sehenswerten Distanzschuss wiederum nur denkbar knapp über das Gehäuse. Der Ausgleich schien eine Frage der Zeit. Trotz großer Bemühungen wollte dieser nicht gelingen.

Noch dominanter verlief die zweite Halbzeit, wobei Ammerthal die Schlagzahl nochmals deutlich erhöhte und fast im Minutentakt zu hervorragenden Einschussmöglichkeiten kam, bei denen jedoch Torwart Beck mehrmals glänzend regierte.

Machtlos war der Keeper jedoch beim überfälligen 1:1-Ausgleich, nachdem Friedrich Lieder ein klasse Zuspiel des eminent fleißigen Egeter eiskalt im Tor versenkte (51.). Jetzt lief die Angriffsmaschinerie der Press-Elf auf Hochtouren, die Wagner-Elf stand mächtig unter Druck und konnte die Ammerthaler Führung nicht mehr verhindern. Nach einen Bilderbuchangriff bediente Patrick Stauber im Zentrum Tom Abadjiew, der mit einem Flachschuss in lange Eck zum 1:2 erfolgreich war, nachdem Thomas Schneider kurz zuvor nur den Innenpfosten traf. Pech für die DJK, dass der Unparteiische einen klaren Foulelfmeter an Egeter (77.) großzügig übersah.

In der 81. Minute folgte die kalte Dusche für die DJK, als nach einem leichtfertigen Ballverlust in der gegnerischen Hälfte der Ball urplötzlich bei Tom Jäckel landete, dessen Querpass FSV-Torjäger Oliver Seybold, von dem bis dahin wenig zu sehen war, zum bis dahin mehr als schmeichelhaften 2:2-Ausgleich traf. DJK-Trainer Jürgen Press zeigte sich trotz eines durchaus möglichen Auswärtsdreier nicht unzufrieden: "Es hätte aufgrund unserer Dominanz und der zum Teil bestens herausgespielten Torchancen und des nicht gegebenen Elfers, was für mich eine klare Geschichte war, mehr sein können. Es war schon beeindruckend, wie meine Mannschaft aufgrund der äußerst schwierigen Verhältnissen versucht hat, hier Fußball zu spielen."FSV Erlangen Bruck: Beck - Viereckl, Özdemir, Napolitano, Hinrichs - Djonbalic, Lanz, Arapoglu (77. Basener), Bantak (64. Jäckel) - Seybold, Ulluca (64. Drießlein).

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