08.10.2017 - 20:00 Uhr
AmmerthalSport

DJK Ammerthal unterliegt Aschaffenburg "Das war nichts"

Mit etwas Glück wäre mehr möglich gewesen für den Fußball-Bayernligisten DJK Ammerthal im Heimspiel gegen den SV Viktoria Aschaffenburg. Kurz vor Schluss vergibt Dominik Mandula die Chance zum Ausgleich - und trifft wenig später ins falsche Tor.

Der Ammerthaler Maskenmann Andreas Wendl bringt den Ball vor zwei lauernden Aschaffenburger Spielern nach vorne. Bild: brü
von Autor RBAProfil

Nach kampfbetonten 90 Minuten unterlag das ersatzgeschwächte Team der DJK Ammerthal dem Favoriten SV Viktoria Aschaffenburg mit 1:3. "Es war ein sehr intensives Spiel und nichts für Fußballästheten. Das Spiel lebte von vielen Zweikämpfen und Emotionen beider Mannschaften. Unter dem Strich zählen heute nur die drei Punkte in einer sehr ausgeglichenen Partie", sagte Gästetrainer Jochen Seitz. "Wir hatten Glück, dass die Ammerthaler durch ihre Großchance nach wenigen Minuten nicht in Führung gingen und wir durch einen Sonntagsschuss mit der Führung in die Halbzeit gehen konnten. Im zweiten Durchgang hatten wir aber auch etwas Pech mit zwei Aluminiumtreffern."

Press enttäuscht

zeigte sich gegenüber dem Forchheim-Spiel in allen Belangen zwar stark verbessert, konnte sich aber dafür trotz allem nicht belohnen. DJK-Trainer Jürgen Press war dann auch nur mit einer Hälfte seiner Mannschaft zufrieden: "Wir haben aus meiner Sicht nur in der ersten Halbzeit gut dagegen gehalten und hätten hier auch durch Abadjiew in Führung gehen können. Ich bin enttäuscht über die zweite Halbzeit, hier fehlte die Konzentration. Wir waren nicht mehr so fokussiert, konnten nicht mehr so dagegen halten, das war unterm Strich nichts."

Press musste auch zusehen, wie den Unterfranken aus dem Nichts in der 30. Minute durch Björn Schnitzer mit einem Distanzschuss zu diesem Zeitpunkt völlig überraschend die Führung gelang. Dabei hätte Tom Abadjiew, der an diesem Tag nur schwer unter Kontrolle zu bringen war, bereits in der 3. Minute Ammerthal in Führung bringen können, doch freistehend ballerte er den Ball über das Tor. Von Aschaffenburg gingen in der Anfangsphase wenig Akzente aus, die Gäste fanden nur schleppend ins Spiel, was auch an der couragierten Vorstellung der Hausherren lag. Bis zum Seitenwechsel vergab die DJK durch Dominik Mandula (32.), Tobias Laurer und abermals Mandula (40.) bei ihrer Doppelchance die Gelegenheit zum verdienten Ausgleich.

Fallrückzieher an die Latte

Im zweiten Durchgang fanden die Gäste deutlich besser ins Spiel und hatten gleich durch Schnitzer die Gelegenheit, die Führung auszubauen, doch Schumacher war auf dem Posten (46.). Zwei Minuten später war es der eminent quirlige Tobias Laurer, der den Ausgleich auf dem Schlappen hatte, doch Gästetorhüter Ricardo Döbert klärte in höchster Not. Glück hatte die DJK bei einem Fallrückzieher von Fabian Galm ans Lattenkreuz (59.). Nur vier Minuten später war es auf der anderen Seite Ralf Egeter, der Döbert mit seinem klasse Kopfball zu einer herausragenden Parade zwang. Kurz darauf markierte Tom Abadjiew nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Laurer den bis dahin verdienten Ausgleich.

Die Seitz-Truppe ließ sich davon aber nicht beirren und drängte auf die erneute Führung. Die Bemühungen wurden auch belohnt, als Johannes Kohl, der erstmals nach langer Verletzungspause wieder ins Geschehen eingreifen konnte, Nils Herdt im Strafraum von den Beinen holte. Den Elfmeter verwandelte Schnitzer im Nachschuss, nachdem Schumacher zuvor pariert hatte (82.). Aschaffenburg verteidigte in den letzten Minuten geschickt, hatte bei einer Direktabnahme von Mandula (88.) Glück, dass dessen Geschoss haarscharf über den Querbalken strich. In der Nachspielzeit sorgte Mandula nach einem Konter mit einem unglücklichen Eigentor für den 1:3-Endstand.DJK Ammerthal: Schumacher - Mandula, Zitzmann, Wendl, Burger - Karzmarczyk (74. Kohl), Zischler, Stauber (90. Chakir) - Abadjiew, Egeter, Laurer (68. Lieder)

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