03.05.2016 - 16:28 Uhr
AmmerthalSport

Fußball Landesliga Mitte DJK Ammerthal kann im Derby gegen Gebenbach Meister werden

Ausgerechnet im Derby gegen die DJK Gebenbach kann Ammerthal Meister werden. Voraussetzung dafür: ein Dreier. Gut für den Spitzenreiter: Nico Becker hat das Hochzeitswochenende hinter sich und kann am Vatertag wieder Fußball spielen.

Wird es am Vatertag in Ammerthal beim Landkreisderby Spitzenfußball geben? Die DJK Ammerthal kann jedenfalls mit einem Sieg vorzeitig Meister werden und würde in die Bayernliga zurückkehren. Unser Bild zeigt eine Szene aus dem Hinspiel am 10. Oktober des vergangenen Jahres in Gebenbach. Der Ammerthaler Torjäger Michael Jonczy (rechts), inzwischen mit 34 Toren Schützenkönig der Landesliga Mitte, im Zweikampf mit dem Gebenbacher Innenverteidiger Erdal Izmire (links). Beobachter der Szene waren der Gebe
von Autor RBAProfil

Drei Spieltage vor Ende der Punkterunde der Fußball-Landesliga Mitte hat die DJK Ammerthal drei Matchbälle, um das ersehnte Ziel "Aufstieg in die Bayernliga" zu realisieren. Ein Sieg fehlt noch. Am Donnerstag, 5. Mai (16 Uhr), steigt das brisante Landkreisderby gegen die DJK Gebenbach. Diese Partie verspricht Spannung, schon im Hinspiel lieferten sich die beiden Kontrahenten ein hitziges und hochdramatisches Duell, das leistungsgerecht 2:2 unentschieden endete.

Der Spitzenreiter würde mit einem Sieg den Aufstieg perfekt machen, während die DJK Gebenbach ebenfalls auf einen Dreier spielen muss, um die letzte Chance Richtung Nichtabstiegsplatz zu wahren. Die Tür zur Bayernliga ist für die DJK Ammerthal nach der überraschenden 2:3-Niederlage des Konkurrenten SV Fortuna Regensburg gegen Osterhofen weit offen. Der Vorsprung beträgt nun acht Punkte, im Prinzip eine Steilvorlage für das Team um DJK-Kapitän Dominik Haller, dennoch mahnt Ammerthals Sportlicher Leiter Tobias Rösl: "Durch sind wir aber erst, wenn wir auch rein rechnerisch nicht mehr einzuholen sind. Das liegt einzig und alleine an uns selbst."

Jeder weiß, dass im Fußball die verrücktesten Sachen passieren können. Entsprechend konzentriert muss Ammerthal die Begegnung angehen. Als Meister aufzusteigen, sollte für die Mannschaft ein zusätzlicher Anreiz sein, noch einmal alles aus sich herauszuholen. "Wir freuen uns auf diese Partie, wohlwissend das wir auf einen hochmotivierten Gegner treffen werden, die werden uns garantiert nichts schenken uns richtig fordern", sagt DJK-Trainer Torsten Holm. "Dass Gebenbach allen Mannschaften im vorderen Tabellendrittel Probleme bereitet hat, ist uns nicht entgangen."

Die Elf von Trainer Faruk Maloku ließ ihr vorhandenes Potenzial mehr auf den Gegners Platz aufblitzen als auf heimischem Terrain und ist mittlerweile auch seit vier Spieltagen unbesiegt. Die Gäste werden mit aller Macht versuchen, der Relegationsmühle zu entgehen. Gelingt es der Holm-Truppe aber, an die Heimstärke (14 Siege, ein Unentschieden) anzuknüpfen, wird es schwer für die Gebenbacher, etwas Zählbares mitzunehmen. Nico Becker ist wieder an Bord, so dass Holm aus dem Vollem schöpfen kann. Anders die Personalsituation bei Gebenbach: Zuletzt zog sich Außenverteidiger Mario Zivatovic einen Muskelfaserriss zu und fällt damit ebenso aus wie Kopac, Petracek, und Ralf Jakob. Nimmt man die Langzeitverletzten Jens Matthies, Manuel Hammer und Fabian Frank hinzu, fehlen Trainer Maloku sieben Spieler.

DJK Ammerthal: Schumacher (1), Beck (23); Stauber (20), Kohl (4), Jank (3), Danner (6), Fürsattel (14), Richter (12) Burger (15), Haller (8), Laurer (21), Kotzbauer (13), Jonczy (9), Becker (7), Mandula (11), Papadopoulos (18).

DJK Gebenbach: Nitzbon (1), Ritter (21); Kügler (13), Kohler (10), Chousein (15), Troche (19), Cengiz Izmire (11), Bäumler (23) ?, Szewczyk (8), Nürnberger (17), Jurek (20), Trifonov (22), Späth (6), Erdal Izmire (5), Obermeier (16), Reindl (3).Landesliga Mitte

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