Reserve der DJK Ammerthal soll ohne Hilfe von oben auskommen
Wenn der Opa ein paarmal im Jahr Geburtstag hat ...

Irgendwie ein Ur-Ammerthaler: Markus Pöllinger (rechts), zeichnete sich als Top-Torjäger der ersten Mannschaft aus und fungiert nun als Spielertrainer der Reserve. Er hat für die Saison 2018/19 bereits verlängert.
Sport
Ammerthal
13.04.2018
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Amberg. "Unser Weg ist, keine Spieler aus der Ersten in der Reserve einzusetzen", sagt Stefan Badura über die DJK Ammerthal II. "Früher erlebten wir, dass der eine oder andere Akteur aus der Ersten nicht sehr motiviert war, in der Zweiten auszuhelfen und so wurde der Geburtstag des Opas gleich mehrfach hintereinander als sogenannter Grund vorgeschoben, um einen Einsatz in der Reserve auszuschließen."

Mit dem Vereinsbus

Stefan Badura ist als einer von vier Vorständen bei der DJK Ammerthal tätig und freut sich, dass die Reserve den Abstieg aus der Kreisklasse ganz gut weggesteckt hat und in der A-Klasse Nord eine grundsolide Saison spielt. Die Mannschaft ist mit knapp 20 Spielern auch gut aufgestellt, sehr eigenständig und es spielen dort nur einheimische Sportler aus Ammerthal und Umgebung. "Kameradschaft und das Miteinander haben dort einen sehr hohen Stellenwert, so sind die Spieler immer wieder einmal mit dem Vereinsbus zusammen ab dem einen oder anderen Wochenende unterwegs und die Spieler sind auch immer da, wenn im Verein verschiedene Arbeiten anfallen", lobt Stefan Badura .

Pöllinger verlängert

"Die Mannschaft entwickelt sich gut und die Kontinuität verstärkt sich noch, zumal Markus Pöllinger für ein weiteres Jahr als Chefcoach des Teams gewonnen werden konnte". Eine gute Bilanz, die die DJK Ammerthal II ziehen kann und die sie auch ihrem Ziel Schritt für Schritt näher bringen soll, denn mittelfristig ist für die Bayerligareserve die Kreisliga die geplante Richtung. Dieses sportliche Vorhaben wird der Verein unter diesen Voraussetzungen auch stemmen können.

In der AS-West

Dazu richtet der Verein sein Augenmerk auch auf den Nachwuchs: Zusammen mit der DJK Ursensollen firmiert die DJK Ammerthal schon einige Zeit unter der JFG Amberg-West bei den A-,B-, C- und D- Junioren und "diese Zusammenarbeit läuft hervorragend", stellt der Funktionär heraus. "Damit kommen aus der JFG immer wieder Spieler, die dann bei uns in der ersten oder zweiten Mannschaft ihre ersten sportlichen Gehversuche im Herrenbereich machen".

Die kleinen Fußballer sind bei der DJK eigenständig, die neben der JFG AS-West noch eine E-, F- und G- Juniorenmannschaft hat und man weiß bei der DJK Ammerthal, dass die Zukunft eines Vereins nur über den eigenen Nachwuchs gesichert ist. Sportlich dürfte die erste Mannschaft nach dem Erfolg über Schweinfurt den Ligaerhalt in der Bayernliga so gut wie eingetütet haben und die DJK Ammerthal II ist mit 29 Zählern aus 17 Partien mehr als "safe", zumal im nun folgenden Match gegen den Tabellenletzten DJK Amberg weitere "Gutschriften" möglich sein sollten.

Der eingeschlagene Weg ist jedenfalls der richtige, davon ist man beim sportlich sehr erfolgreichen Verein auch überzeugt und Stefan Ehbauer ist und bleibt weiterhin der einzige Akteur, der in beiden Kadern ab und zu auftaucht. Ansonsten bleibt die personelle Trennung beider Herrenmannschaften bestehen.
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