Jahreshauptversammlung des Gesangvereins Ammerthal
Immer weniger, aber voll motiviert

Wurden besonders belobigt (von links): Klaus Kirschner und Wilhelm Richter. Bild: e
Vermischtes
Ammerthal
10.01.2017
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"Von der Motivation her, da sieht es gut bei uns aus. Das ständig steigende Durchschnittsalter aber, das macht uns Sorgen." Diese Bilanz zog Vorsitzender Herbert Ernst bei der Jahreshauptversammlung des Gesangvereins Ammerthal.

Mit diesem Manko sind die Ammerthaler nicht allein, denn damit haben heutzutage beinahe alle Männerchöre zu kämpfen. Wenigstens konnten beim Gesangverein Ammerthal mit 67 Mitgliedern der Stand 2016 nahezu gehalten werden. Dem Chorleiter Hans Koller standen 17 aktive Sänger zur Verfügung, nun sind es allerdings nach altersbedingtem Ausscheiden nur noch 15. Das beeinträchtigte aber die Aktivitäten des Chores nicht, denn Koller konnte 43 Proben vermelden - mit dem hohen Schnitt von 83 Prozent Besuch.

Ihren hohen Leistungsstandard bewiesen die Ammerthaler Sänger zum Beispiel bei ihrem Herbstsingen, bei Gottesdiensten, dem Requiem für den verstorbenen Pfarrer Lorenz Hägler in Stifterslohe, bei der Beteiligung an Projektchören, oder der Firmung in Ammerthal, bei den Maiandachten und natürlich bei Geburtstagsständchen. Das Jahresprogramm 2017 ist kaum weniger umfangreich.

Zugegen waren auch Sängergruppenvorsitzender Adolf Gassner und Ammerthals Bürgermeister Dr. Hans Lang, der die Bedeutung und den Stellenwert des Gesangvereins für Ammerthal herausstellte. Kernpunkt der Jahreshauptversammlung waren Änderungen der Vereinssatzung, die einstimmig beschlossen wurden.

Bereits am Freitag, 27. Januar, ist der Gesangverein Ammerthal beim Wurstsuppenfahren in Rieden, verschiedene Auftritte mit geistlichem und weltlichem Chorgesang sind bereits festgezurrt. "Es wird 2017 wieder ein reges Vereinsleben geben", blickte Herbert Ernst voraus.

Keine Jahreshauptversammlung ohne Belobigungen: Klaus Kirchner ist seit 40 Jahren Vereinsmitglied und Sänger, Wilhelm Richter hält sogar seit 50 Jahre dem Gesangverein die Treue. Das brachte ihnen Lob und Anerkennung ein.
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