Holzskulpturen im Staatswald zeugen von Geschick mit Motorsäge
Rätsel am Wegesrand

Eulen scheinen bei Holzskulpturen immer ein beliebtes Motiv zu sein.

Auerbach/Pegnitz. Nicht nur im Wald rund um Ambergkann man auf Holzskulpturen stoßen, die an oder aus Baumstümpfen wachsen. Auch im Staatswald zwischen Auerbach und Pegnitz finden sich solche Überraschungen entlang der Wege.

Etwa bei den restaurierten Kreuzwegstationen zwischen Horlach und Nasnitz. Eine hölzerne Eule beäugt die Spaziergänger dort etwas skeptisch, während weiter unten, schon in Sichtweite des Schafstegs und damit nahe an dem Punkt, an dem die Regierungsbezirke Oberfranken, Mittelfranken und Oberpfalz zusammenstoßen, eine Dreiergruppe ein kleines Rätsel aufgibt.

Kunst-Fichten aus Fichte

Von fern schaut sie noch nach Pilzen aus, doch wer direkt davorsteht, nimmt die mit der Motorsäge geschaffenen Werke eher als stilisierte Nadelbäume wahr. Kunst-Fichten sozusagen, die aus den Überresten von Fichten-Fällungen entstanden sind.

Doch wer hat diese Holz-Skulpturen geschaffen? Das weiß Eduard Meyerhuber, der stellvertretende Leiter des Forstbetriebs Pegnitz der Bayerischen Staatsforsten: Es waren zwei Forstwirte des Forstbetriebs, die ihren perfekten Umgang mit der Motorsäge an solchen Beispielen zeigen, die sie in ihrer Freizeit oder in der Mittagspause mit Freude schaffen.

Der Wald als Galerie

Laut Meyerhuber "finden sich inzwischen eine ganze Reihe von kleinen Kunstwerken im gesamten Staatswald des Forstbetriebs". Die begeisterten Holzwerker schnitzen neben den Figuren im Wald auch solche, die man bei ihnen kaufen kann. "Diese sind zum Beispiel sehr begehrt beim jährlichen Weihnachtsmarkt des Forstbetriebes, bei dem sie zugunsten der Aktion Sternstunden verkauft werden."
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