09.07.2017 - 17:50 Uhr
Oberpfalz

Abba 99 begeistert das Publikum der Maffeispiele Kulthits nah dran am Original

Maffeispiele machen's möglich: 25 Jahre gibt es Abba 99, und endlich tritt die Revival-Band mit den Hits der schwedischen Pop-Könige in Auerbach auf. Ein kontinentales Frühstück zur Tagesschauzeit eröffnet den musikalischen Abend der Extraklasse.

Der nostalgische Anblick der hohen Plateauschuhe, der Schlaghosen und Glitzerklamotten vermittelte das Gefühl der Abba-Ära. Bild: sck
von Autor SCKProfil

Continental Breakfast, die Band um den Nürnberger Sänger Thomas Behringer und den Profi-Gitarristen Manfred Holub, reiste aus Ravensburg an.

Mit der Sängerin Kerstin Vogel, zu Hause in Oberfranken, bot sie eine gute Stunde lang Pop, Rock, Soul, Blues und Jazz in Akustikversionen. Für die Maffeispiele wurde die Band durch Bassist Thomas Hempel als Gastmusiker verstärkt. Mit der Bühnenerfahrung aus rund 750 Auftritten in 18 Jahren zeigten die Sänger und Musiker sofort Präsenz. Gesang und Arrangements kamen bei der ansprechenden Auswahl der Songs sofort an, und die Band brachte mit Oldies von "Hotel California" bis "Walking on sunshine" Bewegung in die voll besetzte Maffei-Arena.

Der Abend gehörte jedoch den Abba-Fans. Nachdem sie schon mit der Vorband die Zeitreise in die 70er- und 80er-Jahre angetreten hatten, waren die Abba-Superhits für sie das Tüpfelchen auf dem "i". Da passte auch das goldglitzernde Abendkleid von Kathrin Strobl bei der Ansage für Abba 99 einfach perfekt in die Szene.

Dem Einzug in Weiß mit goldenem Glitzer zum Playback folgte der Auftakt mit "Mamma Mia". Heida Lehndorfer, die den Gesangspart von Anni-Frid hatte, stellte die Band in schwedischer Sprache vor. Für den Rest des Abends sprach sie Deutsch oder bayerischen Dialekt. Spielerisch leicht präsentierte Abba 99 die Hits der legendären Kultband im Sound und in der Performance ihrer Vorbilder. Sound und Songs luden ein zum Träumen wie zum Tanzen. Sanfte Melodien wie "I have a dream", "Fernando", "Chiquitita" oder "Dancing Queen" wechselten mit rhythmisch betonten Songs von "Money, money, money", "Does your mother know" bis "Honey, honey".

Nach einer kurzen Pause kamen sie in schwarzem Outfit zurück auf die Bühne und gingen total in ihren Abba-Rollen auf. Die blonde Vera Klima als eine zweite Agnetha und die schwarzhaarige Heida Lehndorfer als Anni-Frid folgten der typischen Abba-Choreographie. Manni Gruber präsentierte sich an der Gitarre als Björn, Basti Walcher am Keyboard als Benny. Das Quartett ergänzten Andi Anderson am Bass und Andy Lind als Magnus Gustafson am Schlagzeug.

Nach "Super trouper" holte sich Abba 99 Verstärkung auf die Bühne. Sylvia, Martin, Celia und Andy Linds Jüngster wurden mit Percussion ausgerüstet und lieferten anstelle des Schlagzeugs mit Orange, Paprika, Banane und Rassel die rhythmischen Basics zu "One of us is crying".

Dann steuerten sie mit "SOS" auf das Finale zu, natürlich mit dem Eurovisions-Sieger-Titel "Waterloo". Passend zur Zugabe "Thank you for the music" standen die Wunderkerzen bereit, die alle begeistert schwenkten. Nach "Knowing me, knowing you" und "Take a chance on me" verließ Abba 99 die Bühne, und die Blicke aller wandten sich dem Mitternachtsfeuerwerk zu.

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