15.10.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Zum Auftakt des Kneipenfestivals eine echte Premiere Bühnen-Profis und neue Stars

Partytime in der Auerbacher Innenstadt: Vier Bands, ein Duo und zwei DJs machen am Samstag die Nacht zum Tag. V2, Simpl, Venezia, Road House, Weiß-Stadl und Wittmanns Bistro sind die Locations, in denen das Kneipenfestival tobt.

Während die vier Musiker von Man Shot (Bild links) Wittmanns Bistro rockten, mischte DJ Shteeg (rechts) im Alleingang das Roadhouse auf.
von Autor SCKProfil

Seit mehr als 20 Jahren garantieren heiße Rhythmen und coole Sounds eine Top-Stimmung. Der Veranstalter war wieder die Wählergruppe Aufschwung Auerbach. Für diesen Abend war die gesamte Innenstadt gesperrt.

Plattform für Nachwuchs

Eine grandiose Premiere erlebten die Gäste im Weißstadl. Vier junge Auerbacher fieberten ihrem ersten öffentlichen Auftritt als Band entgegen. Die 14-jährigen Mädchen Anika Merkl (E-Gitarre), Annika Leisner (E-Piano) und Anne Bauer (Western-Gitarre) hatten an Vorspielnachmittagen des Vereins "Musik in Auerbach" (MIA) schon erste Erfahrungen als Solistinnen vor Publikum gesammelt.

Als Aufschwung Auerbach dann beim Kneipenfestival einer Nachwuchsgruppe eine Plattform bieten wollte, lag der Gedanke nahe, eine Band zu gründen. Für den richtigen Beat holten sie den 16-jährigen Gymnasiasten Christoph Bauer, Annes Bruder, mit ins Boot. Dynamisch musizieren und einen gefälligen Mix aus aktuellen Hits bieten: Mit diesem Anspruch war dann auch der Name klar - Dynamix.

Noch vor dem Refrain des ersten Liedes klatschten rund 70 kleine und große Zuhörer mit. Der Funke sprang über bei "Holding on" wie bei "Come away soon". Die mutigen Newcomer hatten den Draht zum Publikum gefunden. Der Auftritt endete mit "Jar of Hearts" von Christina Perri. Professionell quittierte das Quartett den Applaus mit einer Zugabe. Nach "More than you know" galt der Dank den Lehrmeistern: der Gesangslehrerin Catherine Winter, der Klavierlehrerin Judith Heberl, den Gitarrenlehrerinnen Christine Ott und Martina Zimmermann sowie dem Schlagzeuglehrer Thomas Kormann. Viele Gäste blieben gleich im Weißstadl. Mir 3 und Du unterhielten sie mit Bierzelthits im bayerischen Dialekt, Oldies und Rockmusik. Das Motto "Let us entertain you" behielt für den Rest des Festivalabends Gültigkeit.

Gut füllte sich die Café-Bistro-Bar Simpl, wo die Superflys gastierten. Allerdings schwirrten Sängerin Dani und Gitarrist Sascha ohne Sebastian und seine Percussions an. Wirt André Gradl hatte einen beheizten Pavillon vor seinem Lokal aufgebaut, der im Lauf des Abends dicht bevölkert war.

Live zieht doch mehr an

Etwas schwerer hatten es die Diskjockeys Shteeg im Roadhouse und Alex Estevez im V2 mit ihrem Musikprogramm aus der Konserve. Ob Techno, Tech House und Deep House oder balearische Trivals gemischt mit pulsierenden Hymnen: Das alles erzeugte schon ein gewisses Tanzfieber, aber die Livemusik entwickelte die größere Anziehungskraft.

Eng ging es in Wittmanns Bistro zu, wo die Vier-Mann-Band Man Shot mit groovigen Hits aus den 70er- und 80er Jahren erfrischend aufspielte. Mit wenig Platz zum Tanzen wippten viele auf den Stehplätzen im Rhythmus der Musik, während alle den Sound genossen. Eine ähnliche Situation herrschte im Eiscafé Venezia bei Patrick Leuchauer und Sash Brandt. Als "Der Dicke und der Belgier" unterhielten sie mit Akustik-Gitarre und Drums ihre Fans und diejenigen, die von Location zu Location tingelten und mal zum Kennenlernen reinhörten.

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