09.12.2016 - 17:34 Uhr
Oberpfalz

Auerbach bemüht sich, im Landesentwicklungsprogramm vorzurücken Bewerbung als Mittelzentrum

Der Antrag kam spät, aber das Ministerium drückte ein Auge zu: Auerbach darf hoffen, in der Neuauflage des Landesentwicklungsprogramms (LEP) als Mittelzentrum zu erscheinen.

Eine höhere Einstufung im Landesentwicklungsprogramm soll den Stern Auerbachs noch heller leuchten lassen. Bild: swt
von Autor SWTProfil

Bisher ist die Bergstadt als Unterzentrum eingestuft. Der Entwurf des LEP, dem der Ministerrat am 12. Juli zugestimmt hat, sieht sie als Grundzentrum. Allerdings ließ er auch einige Lockerungen des früher sehr strengen Anforderungsprofils zu. Bis zum 15. November hatten die Gemeinden, Städte und Landkreise die Möglichkeit, zu den Festlegungen des LEP Stellung zu nehmen.

Nachdem die neu gefassten Kriterien aus einem Schreiben des Regionalen Planungsverbands Oberpfalz-Nord vom August so nicht erkennbar gewesen seien, habe die Verwaltung erst durch einen Presseartikel von der Chance auf eine Höherstufung erfahren. So geht es aus einer Vorlage zur Stadtratssitzung am Mittwochabend hervor. Demnach ging der Antrag, Auerbach als Mittelzentrum ins LEP einzutragen am 21. November nach München.

Obwohl die Frist um einige Tage überschritten war, habe das Ministerium zugesichert, ihn noch zu bearbeiten. Nur einen Tag später tagte übrigens der Planungsausschuss des Regionalen Planungsverbands und signalisierte seine Unterstützung für den Vorstoß der Stadt Auerbach.

Der Stadtrat wurde am Mittwoch informiert. Bürgermeister Joachim Neuß ergänzte den Hinweis, dass sich die Nachbarstadt Sulzbach-Rosenberg als Oberzentrum ins Gespräch gebracht habe. Für ihn sei die Arbeit am Antrag der Auerbacher Stadtverwaltung Neuland gewesen, bekannte er. Die Nahversorgung, die Arbeitsplätze und das vielfältige Handwerk und Gewerbe sah er als Punkte, die für Auerbach zählen.

"Wir sind gut aufgestellt", unterstrich Josef Lehner. Die weiteren Räte stimmten dem zu und nahmen von dem Antrag Kenntnis.

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