24.02.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Kosten bleiben im Rahmen, der Zeitplan ebenso Generalsanierung des städtischen Kindergartens läuft

Wo sonst Kinderlachen erklingt und kleine Füße trippeln, hämmern derzeit die Handwerker, surren Bohrer und liegt Betonstaub in der Luft. Drei Viertel des Auftragskuchens sind inzwischen verteilt.

Nur die alten Malereien erinnern an den ehemaligen Kindergarten. Lichtdurchflutet sind die Räume bereits jetzt, die Kinder können sich auf helles und modernes Spielen und Lernen freuen. Bild: swt
von Autor SWTProfil

(swt) Die Generalsanierung des städtischen Kindergartens läuft auf Hochtouren. Alte Malereien an den Wänden erinnern an die frühere Ausstattung; ansonsten sind die Räume derzeit im Rohbauzustand. Und doch lässt sich erahnen, dass nach der Sanierung eine moderne lichtdurchflutete Einrichtung entstehen wird. Bodentiefe Fenster, schon eingebaut, lassen die ersten Strahlen der Frühlingssonne ein.

Auf den freigelegten Böden verlaufen schwarze und silberne Leitungen. Die ersten verstecken die Elektrokabel, die verlegt wurden; die silbernen leiten warmes und kaltes Wasser. Die Handwerker geben sich die Klinke in die Hand.

Im nichtöffentlichen Sitzungsteil hat der Stadtrat am Mittwochabend weitere Gewerke vergeben. Für fünf liefen beschränkte Ausschreibungen. Die Mindestbietenden haben den Zuschlag erhalten. So übernimmt die Firma Schiller aus Amberg für 14 849 Euro den Innenanstrich. Den Auftrag für Schreinerarbeiten und Toilettentrennwände sicherte sich die Firma Weiss aus Nürnberg für 4620 Euro.

Die Innentüren liefert die Firma Häusl aus Etzelwang. Einschließlich der Schreinerarbeiten für den Einbau will sie 64 305 Euro abrechnen. Nach Sulzbach-Rosenberg an die Firma Peter gingen die Fliesen- und Plattenarbeiten, Kostenpunkt 23 104 Euro. Die Bodenbeläge übernimmt die Amberger Firma Paulus für 47 905 Euro. Damit sind rund drei Viertel der gesamten Aufträge vergeben. Aktuell liegt die Generalsanierung etwa 35 000 Euro unter dem Kostenansatz. Zeitlich schreitet der Bau wie geplant voran. Der Kindergarten dürfte demnach in den Sommerferien bezugsfertig sein. Derzeit logieren die Kinder mit ihren Betreuerinnen ja im ersten Stock der Grundschule im hinteren Anbau. Begonnen haben die Arbeiten im vergangenen September. Rund 1,85 Millionen Euro soll die Maßnahme kosten. Die Stadt rechnet aber mit einem Zuschuss von rund 900 000 Euro aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs.

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