09.03.2018 - 20:00 Uhr

Umbau und Sanierung des Feuerwehrhauses steht bevor Ranna bekommt Dorfzentrum

Bisher gibt es in Ranna "nur" ein Feuerwehrhaus. Eine Sanierung und ein Umbau sollen mehr daraus machen.

von Autor CSProfil

Zurückgestellt hat der Stadtrat am Mittwochabend den von der Feuerwehr Ranna eingereichten Entwurf für ihr zukünftiges Gerätehaus. Als Grund nannte Bürgermeister Joachim Neuß neue Informationen zu den Fördermöglichkeiten, die bei Recherchen der Feuerwehr aufgetaucht seien.

Als größter Vorteil des Umbaues ergibt sich die barrierefreie Erreichbarkeit. Der Raum wird auch von anderen Ortsvereinen sowie für öffentliche Versammlungen oder Wahlen genutzt. Das künftige Feuerwehrhaus bekommt so den Charakter eines Dorfzentrums. Die Gesamtkosten des Baus werden mit rund 241 000 Euro veranschlagt. Von den Mitgliedern ist ein großes Maß an Eigenleistung zugesagt.

Durchgewunken wurden vom Stadtrat die Ausweisung des neuen Baugebietes Dornbacher Straße sowie die Satzung zum Bebauungsplan Alte Gärtnerei, der damit rechtskräftig ist.

Stellungnahmen für das künftige Baugebiet Dornbacher Straße lagen vor vom Bayernwerk, der Deutschen Telekom, dem Wasserwirtschaftsamt Weiden, dem Tiefbauamt des Landkreises Amberg-Sulzbach, vom Veolia-Umweltservice, dem Bergamt Nordbayern, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, von der Regierung der Oberpfalz, dem Landratsamt Amberg-Sulzbach, der Firma Pledoc und dem Bauamt des Landratsamtes Amberg-Sulzbach. Die vorgebrachten Einwendungen und Anregungen hatten die Rösch-Landschaftsarchitekten in Absprache mit der Stadtverwaltung gewürdigt. Bürger äußerten sich nicht dazu.

Zum Bebauungsplan Alte Gärtnerei kamen 20 Reaktionen aus Behörden, die Landschaftsarchitektin Ursula Barth durchgearbeitet hatte. Auch hier meldete sich niemand aus der Bevölkerung zu Wort.

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