05.10.2017 - 20:00 Uhr
Sport

Deutschen Extreme Trail Meisterschaft auf Gut Hammerberg bei Michelfeld Über Felsen und durchs Wasser

Aus ganz Deutschland kamen die Meldungen zur 3. Deutschen Extreme-Trail-Meisterschaft auf Gut Hammerberg bei Michelfeld. Hier am ersten Extreme-Trail-Park in Süddeutschland fanden rund 75 Reiter mit ihren Pferden wankende Brücken, Steilhänge und Steinstufen vor, die höchste Anforderungen an die Fähigkeiten und das Zusammenspiel von Mensch und Tier stellten.

Ross und Reiter hatten auf den Parcours teilweise schwierige Hindernisse zu überwinden, wie hier im felsigen Gelände bergauf. Bild: sck
von Autor SCKProfil

Michelfeld. In den unterschiedlichen Schwierigkeits- und Altersstufen gingen Pferd und Reiter mehrmals an die Startlinie. Insgesamt kam man so auf etwa 215 Starts.

Als Mitglied in dem Dachverband Erste European-Extreme-Trail-Assoziation (1st EETA) war der Park Gut Hammerberg zum Ausrichter und Veranstalter für die Herbstprüfung zur 3. Deutschen Extreme Trail Meisterschaft gewählt worden.

Katja Brendel, Alexander Lippert und Dr. Agnes Bora vom Vorstand des Parks und die Vereinsmitglieder zeigten volles Engagement, um - trotz des verregneten Sonntags - den zahlreichen Gästen einen angenehmen Aufenthalt auf dem Vereinsgelände zu gewährleisten. Interessante Einzelprüfungen brachten die Zuschauer zum Staunen, gefällige Countrymusic in den Pausen und köstliche Verpflegung mit Westernschmankerln verbreiteten ein angenehmes Flair.

Bei der Extreme-Trail-Meisterschaft wurden je nach Schwierigkeitsgrad diverse Stationen angeritten. Diese beginnen mit dem Easy Trail für Anfänger mit ihren ab vier Jahren zugelassenen Pferden. Sie steigern sich zum Medium Trail mit mittleren Anforderungen über den Solid Trail mit einem schweren Parcours und Trabpassagen zwischen den Hindernissen bis zum eigentlichen Exteme Trail mit dem schwersten gerittenen Parcours mit Trab- und Galopp zwischen den Hindernissen.

Geritten wurde auch die Sonderklasse Bridleless ohne Kopfstück, Trense und Zügel, nur mit Halsring, Strick oder Bolo. Die Hängebrücke, die bei der Überquerung nach links und rechts aber auch nach oben und unten schwingt, gehört zu den höchsten Schwierigkeiten und stellt für Ross und Reiter extreme Anforderungen an den Gleichgewichtssinn.

In die Wertung gingen auch die geführten Prüfungen durch jeweilige Parcours in den vier Schwierigkeitsklassen ein: Easy Hand, Medium Hand, Solid Hand und Extreme Hand. Ob geritten oder aus drei und mehr Metern Entfernung geführt, geprüft wurde die Kommunikation zwischen Ross und Reiter und die Koordination, Balance und Eigenverantwortung des Pferdes.

Die Hindernisse gingen mal steil bergauf oder -ab mit engen Kehren, über mächtige Baumstämme, Felsen oder auf nachgebildeten Berggipfeln und wechselten sich ab mit Gräben, Wasserdurchritten und Stufen aus Felsen oder Baumstämmen.

Die gezeigten Leistungen begeisterten Kenner des Extreme-Trail-Sports sowie interessierte Zuschauer und Pferdefreunde, die sich das Spektakel einer Deutschen Meisterschaft nicht entgehen lassen wollten. Bei der Siegerehrung überreichten die Vereinsvorsitzende Katja Brendel mit Dr. Agnes Bora die Trophäen, Urkunden und Sachpreise der Sponsoren. Ina Schirwald kürten sie als neue Deutsche Meisterin in den geführten und gerittenen Prüfungen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.