12.09.2017 - 13:48 Uhr
Oberpfalz

Amtseinführung Diakon Franz-Josef Reck Gott und den Menschen dienen

54 Jahre ist er alt, der ständige Diakon Franz-Josef Reck, der am Sonntagabend in der Asam-Kirche des Klosters Michelfeld bei einer feierlichen Vesper in sein neues Amt eingeführt wurde. Eine große Aufgabe.

Diakon Franz-Josef Reck gestaltete die Vesper zu seiner Amtseinführung mit Gesängen mit. Bild: sck
von Autor SCKProfil

Seinen Dienstsitz für die Ausübung seines Amtes im Seelsorgebereich und Pfarrverbund Auerbach ist im Katholischen Pfarramt St. Johannes der Evangelist, Michelfeld. Reck ist verheiratet, Vater von drei erwachsenen Kindern und wohnt mit seiner Familie in Bayreuth.

Mit Diakon Reck feierten Regionaldekan Domkapitular Dr. Josef Zerndl, Dekan Pater Markus Flasinski und die im Seelsorgebereich und Pfarrverbund tätigen Priester sowie Vertreter des Seelsorgebereichsrats.

Die Kirche füllte sich mit Christen aus den einzelnen Pfarreien sowie den Ordensschwestern der Kongregation der Dillinger Franziskanerinnen und der Auerbacher Schulschwestern. Ein großer Teil der abendlichen Vesper bestand aus Antiphonen und Psalmen, gesungen von Diakon Reck, Gebeten und Fürbitten sowie Gemeindegesängen. Die musikalische Begleitung oblag Sonja Schwemmer an der Orgel.

Dekan Pater Markus Flasinski erläuterte die Aufgaben eines Diakons, der in der Katholischen Kirche in allen drei kirchlichen Grunddiensten tätig ist. Diese sind der christliche Dienst am Nächsten, die Diakonia, die Verkündigung und Bezeugung des Wortes Gottes, die Martyria, und das gottesdienstliche Feiern, die Liturgia. In diesen Diensten hat der Diakon eine Brückenfunktion von der Gemeinde bis hin zu den Außenbezirken. Schließlich wandte sich Franz-Josef Reck mit einer Predigt an die versammelte Gemeinde, in der er mit Blick auf die Pastoralreise des Papstes nach Kolumbien auf die Aufgaben der Kirche als Volk Gottes einging.

Er rief dabei in Erinnerung, dass der Christ auf Erden ist, um Gott zu erkennen, ihn zu lieben und ihm zu dienen und dadurch in den Himmel zu kommen. "Um dieses Ziel zu erreichen, bietet der Glaube den Christen einen dreifachen Weg, den Glauben an Gott, das Halten der Gebote und den Gebrauch der Gnadenmittel. Damit liegt weltweit eine große Aufgabe vor der Kirche", so der Diakon. Ebenso in der Diözese und im hiesigen Seelsorgebereich und den Pfarreien. "Es ist seine schöne Aufgabe. Freuen wir uns und gehen wir sie miteinander von ganzem Herzen an."

Seitens des Seelsorgebereichsrats erfolgte die Begrüßung des Diakons durch den Vorsitzenden Franz Eller und die Schriftführerin und stellvertretende Vorsitzende des Auerbacher Pfarrgemeinderats, Birgit Barth, mit einem Willkommenspräsent. Domkapitular Dr. Josef Zerndl wünschte dem Diakon für sein Wirken im Seelsorgebereich und Pfarrverbund ein "gutes, mitbrüderliches Miteinander" und erteilte den Segen.

Der Dienst erstreckt sich auf den gesamten Pfarreienverbund mit seinen Kirchorten Auerbach, Michelfeld, Neuzirkendorf, Gunzendorf, Creussen, Thurndorf und Schnabelwaid. Die ortsbezogenen und -übergreifenden Aufgabenbereiche werden derzeit noch im Pastoralteam gemeinsam mit den beiden Pfarrern von Auerbach und Creussen näher bestimmt. Schon am Dreifaltigkeitsfest feierte er mit Dekan Pater Markus Flasinski die Schlussandacht zur Dekanats-Gebetsstaffel um geistliche Berufungen.

Im September, nach seinem Dienstantritt im Seelsorgebereich, wurde Reck bereits aktiv beim ökumenischen Gottesdienst in Thurndorf und bei der Ewigen Anbetung sowie beim Gottesdienst im Heinerseuther Waldkirchlein Mariae Heimsuchung.

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