07.02.2018 - 20:10 Uhr

Bäume fällen nicht ohne Seilwinde und Umlenkrolle Sicherheit geht vor

Gerade jetzt im Winter herrscht Hochbetrieb in den Wäldern. Den Frost nutzen zahlreiche Waldbesitzer, um Arbeiten zu erledigen. Doch beim Baumfällen ist der richtige Umgang mit Seilwinde, Umlenkrolle, Fällheber und Co. wichtig, um Unfälle zu vermeiden. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Amberg bot dazu mehrere Fortbildungskurse an. Revierleiter Johannes Hauke bereitete sie im Bereich Kürmreuth und Auerbach vor.

von Externer BeitragProfil

Forstwirtschaftsmeister Ernst Müller zeigte zum Beispiel den Einsatz einer Spillwinde in Verbindung mit einer Umlenkrolle. So lässt sich genau bestimmen, wann und wohin der Baum fallen soll. "Der zeitliche Aufwand ist zwar ein wenig höher, aber in Hinsicht auf die Sicherheit mit Gewissheit gerechtfertigt", mahnte der Experte.

Gerade wenn Bäume entgegen ihrer natürlichen Fällrichtung abgesägt werden müssen, da Straßen oder Gebäude dahinter liegen, sind die richtige Schnitttechnik und auch die exakte Anhängehöhe des Windenseils von enormer Bedeutung. An einem sogenannten Rückhänger demonstrierte Ernst Müller die wichtigsten Tricks und Kniffs, um den Baum sicher zu Fall zu bringen. Weitere Kurse werden im Herbst folgen.

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