Besonderer Gang für Martin Lord nach Gößweinstein
Seit 50 Jahren Pilger

Seit 25 Jahren beteiligt sich Michael von der Grün (links) an den Wallfahrten nach Gößweinstein, Martin Lord (rechts) sogar schon doppelt so lange. Dafür wurden sie besonders geehrt. Bild: eb

Michelfeld. In aller Herrgottsfrühe brachen am Samstagmorgen 40 Michelfelder zu Fuß zum Wallfahrtsort der Heiligen Dreifaltigkeit nach Gößweinstein auf. Pater Markus Flasinski gab ihnen nicht nur den Segen, sondern ging auch selbst mit. Den Weg ins Frankenland prägten Gebete, Lieder, Gespräche und Stille.

Am Abend zelebrierten Pater Peter Starmach und sein Amtskollege aus Eggolsheim das Wallfahrtsamt. In Gemeinschaft beteten Pilger aus Michelfeld und Gunzendorf den Kreuzweg zum Kreuzberg.

Mit dem Wallfahrersegen traten 29 Teilnehmer am Sonntag den Heimweg an. Nach etlichen Stunden mühevollen Laufens machten sie Halt in Horlach, wo sie in den beiden Wirtshäusern schon erwartet wurden. Von Horlach bis zum Schafsteg wurde an den 14 Stationen der Kreuzweg gebetet. Die Betrachtungen bei Gebet und Lied begleitete die Michelfelder Blasmusik unter Leitung von Werner Meisel. Die Musikanten spielten anschließend auch von Nasnitz bis zum Einzug in die Michelfelder Pfarrkirche. Doch bevor man sich auf den letzten Abschnitt in Bewegung setzte, gab es noch einmal eine Pause in Nasnitz bei der St.-Jakobus-Kapelle. Dem kurzen Gebet folgten eine Stärkung mit Kuchen und Kaffee.

Wallfahrtsführer waren Luitpold Dietl, Erwin Holl, Ernst Schalanda und Rudi Schatz. Für 50-jährige Teilnahme an der Wallfahrt nach Gößweinstein wurde Martin Lord geehrt, der über viele Jahre auch musikalischer Begleiter war. Zu den Geehrten zählte auch Michael von der Grün, der seit 25 Jahren nach Gößweinstein pilgert und dabei Ordnungsdienste übernimmt.
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